Vegane Produkte für deine vegane Ernährung

Die vegane Ernährung und vegane Lebensmittel sind aktuell voll im Trend. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, vollständig auf Fleisch und tierische Produkte zu verzichten. Wer jedoch auf diese Lebensmittel verzichtet, hat in den meisten Fällen mit Mangelerscheinungen zu kämpfen, auch wenn die entsprechenden Warnzeichen des Körpers erst später auftreten. Vegane Produkte findest du in dieser Kategorie.
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Vegan

Veganer können es dir bestätigen: Mit dem Verzicht auf Tierprodukte fühlen sie sich wieder lebendig, gesünder und grundsätzlich energiegeladener. Gemäss der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) haben Veganer ein kleineres Risiko für Erkrankungen wie Übergewicht, Herzkreislaufprobleme oder Diabetes. Veganer haben auch tiefere Cholesterinwerte, was die ein gesundes Herz-Kreislauf zur positiven Folge hat. Athleten und Sportler erreichen dank der veganen Ernährungsweise auch ihre Ziele. Gibt es auch eine andere Seite der Medaille? Durch die starke Einschränkung bestimmter Nahrungsmittel, kann früher oder später - theretisch - ein Nährstoffmangel entstehen, sofern nicht vorher schon einer bestand. Worauf du bei der veganen Ernährung achten solltest, erfährst du beim Weiterlesen.

Vegane Ernährung - was ist vegan?

Die vegane Ernährung ist eine Lebenseinstellung und die erkennt man durch den Verzicht auf tierische Produkte. Veganer essen somit kein Fleisch/Fisch und überhaupt keine Eier- und Milchprodukte. In der veganen Ernährungsweise sind alle tierische Lebensmittel tabu. Gründe für das Wechseln auf die vegane Ernährung sind das Tierwohl, die Umwelt und die Gesundheit. Veganer verzichten hierbei auch auf Honig. Zudem tragen Veganer keine Schuhe oder Kleider aus tierischen Rohstoffen/Materialien wie Leder. Bei Kosmetikprodukte und Reinigungsmittel für den Haushalt, legen Sie darauf Wert, dass keine tierischen Inhalttsstoffe darin enthalten sind und alle Produkte frei von Tierversuche sind. Viele Sportler wie der deutsche Powerlifter Patrick Baboumian oder Lionel Messi, ernähren sich vegan und bringen gute Leistungen in ihrer Sportart.

Haben wir dein Interesse für die vegane Ernährung geweckt oder ernährst du dich schon vegan? Dann empfehlen wir dir hier weiterzulesen, um noch mehr über die vegane Ernährung zu lernen. Zudem findest du in dieser Kategorie ein stets wachsendes und vielseitiges Sortiment an veganen Lebensmittel. Ob veganes Proteinpulver oder vegane Bratline, bei uns wirst du bald alles finden.

Warum vegan? 3 Gründe!

In den letzten Jahren hast du sicherlich sehr viel über die vegane Ernährung gehört oder gelesen. Du kennst sicherlich ein Veganer oder Veganerin, jedoch verstehst du nich wieso sich diese Personen vegan ernähren? Warum ändern immer wie mehr Menschen ihr Konsumverhalten und verzichten auf tierische Produkte? Aus unserer Sicht spricht vieles für den Veganismus und nichts dagegen. Die grössten Argumente für einen veganen Lebensstil sind allerdings die folgenden.

Aus Liebe zur Tierwelt

Unsere Essensgewohnheiten fordern in der Schweiz einen hohen Preis, und zwar den Tod von jährlich 60 Millionen Tiere, ohne Berücksichtigung von Fischen, Wildtieren oder importiertes Fleisch aus dem Ausland. Diese Menge entspricht das siebenfache der schweizerischen Einwohnerzahl. Im Schnitt werden in der Schweiz täglich 150'000 Tiere geschlachtet, um dann anschliessend verkauft zu werden, damit unser "Hunger" gestillt ist. Oftmals hatten diese Tier kein schönes Leben. Dies belegen neuste Zahlen und Studien, die immer wieder in den Medien, unabhängige Berichte und Dokumentationen ans Licht bringen. All diese geschlachteten Tiere sind in der Regel nie draussen anzutreffen, wieso wohl? Wo sind all diese Tiere? Drinnen! Oder hast du jemals 150'000 Tiere draussen auf grünen Wiesen gesehen? Nein, eben! Geld regiert die Welt, leider auch auf Kosten der Tiere, denn dieses Geschäftsmodell mit den Tieren basiert auf maximalen Gewinn in dem diese Tiere hochgezüchtet werden und nach einem kleinen Teil ihres Lebens getötet werden. Hat das ein Lebewesen verdient? Wie würdest du dich fühlen, wen das mit dir gemacht würde? Viele dieser tausenden Tiere sehend as Tageslicht nur auf der Fahr zum Schlachter und dann nie wieder - traurig aber leider pure Realität.

Viele Menschen argumentieren dann auf eine unverständliche Weise in dem sie den Verzicht nur auf Fleisch und Fisch beschränken, so würde der Verzehr von Milch und Eier den Tieren nicht mehr schaden und wäre so wieder vertretbar. In den oben genannten Zahlen nicht einkalkuliert sind allerdings ungefähr zwei Millionen Küken, die in der CH-Eier-Produktion als Abfallprodukt jedes Jahr anfallen. Sofort nach dem Schlüpfen werden diese Eintagsküken mit Gas getötet. Grund für dieses Vorgehen ist die nicht vorhandene Rentabilität in der Eiproduktion aus Sicht der Betreiber, weil die Küken zu wenig schnell Fleisch aufbauen, darum gibt es spezielle herangezüchtete Rassen. Eine Parallele finden wir ebenso in der Milchindustrie wo männliche Kälber logischwerweise keine Milch geben und zu wenig Fleisch ansetzen. Diese werden ebenso nach sehr geringer Zeit getötet. Ähnlich geht es den Legehennen, weil diese nach einem Jahr "entsorgt" werden. Milchkühe hingegen leben einige Jahre länger als Legehennen oder Eintagsküken, geben jedoch nur bei der Geburt eines Kalbes Milch ab, was die Betriebe dazu führt künstliche Besamungen durchzuführen, um so noch mehr Geld zu verdienen. Was viele nicht wissen: Nach der Geburt des Kalbes, wird es der Kuh umgehend entnommen. Wie bei uns Menschen auch, führt dies zu emotionalen Stress für die Muttertiere, wodurch im Körper Stresshormone (Cortisol) in sehr hohen Werten ausgeschüttet werden. Diese essen wir dann auch, da sie ja im Fleisch vorkommen.

Tierleid ist heute vermeidbar, weil unserer Meinung nach nicht mehr vonnöten ist aus tierischen Produkten Kosmetika, Reinigungsmittel, Fleisch, oder Kleider zu produzieren. Da gibt es genug andere Alternativen. Tierversuche werden so auch wegfallen. Menschlichkeit und Liebe füreinande und die Umwelt, das zählt, wir können dies selber bestimmen, denn denk dran: Du bist hier auf dieser Welt nur zu Gast, die Natur kann gut ohne dich, doch du kannst nicht ohne Natur leben!

Für  unsere Umwelt

CO2 bzw. Klimaerwärmung und nachhaltiger Umgang mit Mutter Natur, dies hören wir spätestens seit Greta Thunberg immer wie öfter, wenn nicht sogar täglich. Unsere Ernährungsweise hat auf diese Sektoren einen sehr grossen Einfluss. Täglich essen wir mindestens zweimal, ob zum Frühstück oder beim Abendessen. Auf Essen zu verzichten ist natürlich unmöglich, doch auf das Fliegen und Autofahren ist es etwas einfacher, sofern keine berufliche Abhängigkeit vorhanden ist. Sich vegan zu ernähren und vor allem bewusst, könnte für unsere Umwelt eine gute Lösung sein. Gemäss vieen Umweltschutzverbänden verursacht unsere Ernährungsweise ein grosser Prozentsatz aller Treibhausgasemisionen. Auf der Seite des WWF ist die Aussage zu finden, dass etwa ein Drittel der globalen Belastung durch unsere Essgewohnheiten entsteht (»Hier findest du den Bericht«).

Ein Gegenargument der Vegangegner ist das Anbauen von Pflanzen. Viele vergessen hierbei, dass die von Menschen nachgefragten und gekauften tierischen Produkten für deren Produktion mehr Energie, Wasser, Pflanzen und Platz benötigen als die vegane Ernährung. Alleine die Produktion von 1kg Rindfleisch benötigt 16’190 Liter Wasser während 1kg Reis nur 3’400 Liter benötigt.

Vergleichen wir die Nährwärten von Rindfleisch und schwarzen Bohnen:
Lebensmittel Protein Fett Eisen Benötigte Wassermenge
schwarze Bohnen 21g 0.9g 8.6g ca. 200 Liter
Rindfleisch 14g 30g 1.6g ca .1600 Liter

Fazit:
  • 100g Rindfleisch benötigen 1’600 Liter Wasser bei 30x höherem Co2-Ausstoss als bei Bohnen
  •  Die Meereswelt leidet ebenfalls, denn die Meere werden derart überfischt und mit Müll zugedonnert, dass sogar Experten davor warnen.

Ist vegane Ernährung gesund?

Es ist schwierig die Frage zu beantworten, ob die vegane Ernährung gesund ist oder nicht. Veganer und Nicht-Veganer bzw. Kritiker sind sich da nie einig. Wir verschaffen dir in diesem Artikel eine neutrale Sichtweise, in dem wir Vor- und Nachteile gegenüberstellen. Die meisten Lebensmittel auf dem Teller eines Veganers sind gesund. Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte erfreuen sich grosser Beliebtheit. Beide enthalten viel Vitamine und Mineralien.

Die Lebensmittel sind reich an Ballaststoffen, die wiederum die Darmflora positiv unterstützen und den Insulinspiegel auf einem konstanten Spiegel halten. Zudem können sie den Cholesterinspiegel senken und daher auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme. Veganer essen viel Kokosöl, Nüsse und Avocado, die einfache und mehrfach ungesättigte Fettsäuren beinhalten. Ungesättigte Fettsäuren haben einen positive Wirkung auf das gute Cholesterin, in dem es erhöht wird und das LDL (schlechte) Cholesterin gesenkt wird. So wird die potentielle Gefahr von Hirnschlägen oder Herzinfarkte gesenkt.

Ausgewogene Ernährung

In jeder Ernährungsweise solltest du Gemüse und Früchte täglich in allen Farben essen. So stellst du sicher, dass der Körper mit gesunden Vitaminen, Mineralien, Antioxidantien, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen versorgt wird. Gesund essen haltet dich auch gesund. Die vegane Ernährung ist meistens fettarm und daher gut zum abnehmen.

Selbst wenn die vegane Ernährungsweise sehr positiv erscheint, heisst dies noch lange nicht, dass es gesund ist. Schlussendlich ist die Wahl der Lebensmittel entscheidend. Die vegane Ernährungsart kann einer fitnessbetonten Ernährung widersprechen. Kartoffeln sind gesund und reich an sattmachenden Kohlenhydraten, aber die Pommes oder Chips sind fetthaltig und reich an kalorien.

Vegan ernähren

Veganer empfehlen wir den Ernährungsplan klug und gut bedacht zu erstellen, weil Veganer vor allem essentielle Aminosäuren benötigen, die eher in tierischen Produkten vorkommen als in pflanzlichen Lebensmittel wo oftmals die eine oder andere Aminosäure entweder fehlt oder geringer dosiert ist. Hülsenfrüchte haben einen hohen Gehalt an L-Lysin. Diese kommt aber in Getreide nur geringfügig bis gar nicht vor. Das ist der Grund wieso Veganer viele natürliche Lebensmittel miteinander kombinieren. So ergeben sich Synergien.

Nährstoffmangel verhindern

Veganer müssen sich im Klaren sein, dass die Aufnahme gewisser Nährstoffe mangelhaft ist oder sein kann. Vitamin B12 findet man nur in tierische Lebensmittel. Darum ist es wichtig auf Vitamin B12 Ergänzungen zu greifen. Ungesättigte Omega-3-Fettsäuren dürfen auch nicht fehlen, jedoch kommen sie in den meisten pflanzlichen Quellen eben nicht vor, dafür nur in Fischen. Pflanzenöle und Nüsse liefern einerseits Omega-3, aber der Körper kann diese nur unzureichend umwandeln. Eine Alternative bietet die unter Veganer bekannte Alge Schizochytrium. Wenn du dich für die vegane Ernährung entscheiden solltest, dann setz dich hin und plane deine Ernährung inklusive Nährstoffzufuhr sehr gründlich, damit nichts schief geht.

Ratschläge zur veganen Ernährung

Wir sind da, um dir zu helfen. Auch bei der veganen Ernährung. Als Sportler ist es besonders zu Beginn wirklich mühsam sich in der veganen Ernährungsweise zurecht zu finden. Mit einigen Ratschlägen wollen wir dir eine Hilfestellung geben, die dir helfen soll. Nach der Umstellung fühlen sich viele etwas energiegeladener und frei von "Ballast", obwohl es anderen recht mies geht, weil die Umstellung nicht wie gewünscht geklappt hat.

Bei Müdigkeit empfehlen wir dir deine Kohlenhydraten zu kontrollieren, insbesondere deren Quellen, also ob es einfache oder komplexe Kohlenyhdrate sind. Die Ursache sind oftmals stärkehaltige Lebensmittel wie Reis (weiss), Kartoffeln oder pflanzliche Pasta. Trotz der Vorteile, die sie dir geben haben sie auch Nachteile: Körper braucht enorm viel Energie für deren Verdauung, die dir im Sport dann fehlt. Wildreis, Buchweizen, Quinota, Hirse oder Amaranth dienen als optimaler Erstz. Sie werden leicht verdaut, liefern dir langanhaltende Energie und enthalten wenig Zucker.

Wenn du regelmässig Sport treibst, empfehlen wir dir, dass du alle Nährstoffe wie Mineralien und Vitamine in ausreichenden Mengen mit dem Essen oder Supplement zuführst. Mit dem Verzicht auf Milchprodukte, fehlt deinem Körper um ein Beispiel zu nennen Calcium. Calcium ist aber für diene Knochen, Nägel und Zähne sehr wichtig. Es erfüllt eine Vielzahl an Vorgängen im Organismus, indem es Hormone und Enzyme (chemischen Scheren) in Gang setzt. Calcium ist auch für die Muskeln und Nerven wichtig, wobei es zusätzlich eine wichtige Funktion beim Aufbau und Erhalt deine Knochen hat. Calcium kommt in grünem Gemüse, Mandeln, Tofu aus Soja, Bio Amaranth und in Mineralwasser vor.

Wassertrinken ist wichtig, da spielt es keine Rolle, ob du Veganer bist oder nicht. Vor allem Sportler können im Sport bis zu 3 Liter Wasser über den Schweis verlieren, wodurch wichtige Mineralien (Elektrolyte) verloren gehene. Insbesondere an heissen Sommertagen ist Wasser sehr wichtig. Daher gilt: An Sporttagen pro 1 Stunde 500ml Wasser. An Sommertagen kann sich der Bedarf verdreifachen. Ein Wassermangel verursacht Kopfschmerzen oder einen Leistungseinbruch in Form von Konzentrationsschwierigkeiten. Vegane Protein Shakes machen da durchaus Sinn, denn du hast erstens Flüssigkeit und zweitens Protein zu dir genommen, um unmittelbar vor und nach dem Training deine Muskulatur zu schützen.

Die vegane Umstellung musst du nicht von heute auf morgen machen, aber du kannst sie Schritt für Schritt durchziehen. Hier empfehlen wir dir zuerst eine Mahlzeit vegan zu gestalten. Zum Beispiel dein Frühstück, das gelingt meistens sehr einfach. Anschliessend kannst du auch dein Mittag- oder Abendessen vegan gestalten. Alle tierische Produkte kannst du schrittweise mit veganen ersetzen:  Pizza, Pfannkuchen oder Riegel, kannst du alles bestens ersetzen.