Vitamin K2 für gesunde Knochen und Arterien

Information, Wirkung, Mangel, Dosierung, Nebenwirkungen

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Vitamin K2 hochdosiert

Vitamin K2 – das müssen Sie wissen!

Vitamin K2 in den letzten Jahren immer wie bekannter geworden, doch wieso überhaupt? Vielleicht wegen seiner tollen Wirkung, denn Vitamin K2 besitzt die Fähigkeit das Calcium in den Arterien in die Knochen zu transportieren. Zwei super Eigenschaften, denn durch die Einlagerung von Calcium in die Knochen, verhindert Vitamin K2 Osteoporose aber gleichzeitig auch schützt es die Arterien vor Ablagerungen, folgedessen sinkt das Herzinfarktrisiko.

Vitamin K2 bewahrt den Körper vor Arteriosklerose und Osteoporose

Einfach betrachtet hat die Erkrankung namens Arteriosklerose nichts mit Osteoporose gemeinsam, denn beide können im Verlauf des Lebens auftreten, müssen aber nicht.

An Osteoporose und Arteriosklerose erkrankt man nicht von heute auf morgen, viel mehr ist entwickelt sich eine oder beide Erkrankungen über die Jahre, je nach Ernährung, Bewegung, genetische Vorgeschichte und vieles mehr. Solange der Mensch keinen Herzinfarkt erleidet, weiss er nichts über diese Erkrankungen, da man diese ja nicht spürt. So viel zu den angeblichen Gemeinsamkeiten. Da muss doch mehr sein oder?

Vitamin K2 und seine Wirkung musste zuerst genauer von Wissenschaftler erforscht werden, bis diese zum Resultat kamen, dass das Vitamin K2 für starke Knochen verantwortlich ist und zudem die Arterien sauber hält. Aus diesem Grund kann Vitamin K2 zur Prävention der oben genannten Gesellschaftskrankheiten verwendet werden.

Vitamin K2 – wichtiges in Kürze

  • Vitamin K2 gehört zur fettlösliche Vitamin K-Gruppe
  • reguliert die Blutgerinnung
  • stärkt den Knochen- und Zahnaufbau
  • verhindert Calcium-Ablagerungen in Arterien
  • natürlicher Aktivator für Proteine, die Calcium transportieren

Vitamin K2 – wann anwenden?

  • bei empfindlichen Zähnen
  • zur Behandlung und Prävention von Osteoporose
  • zur Behandlung und Prävention von Arteriosklerose

Vitamin K2 Wirkung von Studien bewiesen

Im Jahre 2004 wurde in der Rotterdam Herz-Studie bewiesen, dass es einen wesentlichen Zusammenhang zwischen Herzerkrankungen und Vitamin K2 gibt, beziehungsweise den Mangel an Vitamin K2.

Während 10 Jahren nahmen rund 5000 Frauen und Männer im Alter zwischen 55 und älter an dieser holländischen Studie in Rotterdam teil. Doch was wurde genau nachgewiesen?

Alle Teilnehmer, die sich in dieser Studie Vitamin K2-reich ernährten, weniger Kalkablagerungen in den Arterien vorzuweisen hatten
das Risiko an einer Herz-Kreislauferkrankung zu sterben reduzierte sich um stolze 50%, jedoch nur bei jenen Teilnehmer, die täglich über 30mcg Vitamin K2 konsumierten. Jene mit hohen Vitamin K1 Dosierungen profitierten nicht von den Vorzügen.

Das Auswerten von sieben Doppelblindstudien in der Erwachsene Vitamin K2 in Form eines Nahrungsergänzungsmittels zu sich nahmen, ergab die Reduktion von Wirbelbrüchen um satte 60%, 77% bei Hüftfrakturen und 81% bei allen Brüchen/Verletzungen, welche sich nicht auf den Wirbelkomplex beziehen.

Vitamin K2 verlangsamt sogar den Abbau der Knochendichte, was besonders für ältere Menschen vorteilhaft sein könnte.

Was ist Vitamin K überhaupt?

Wenn wir von Vitamin K sprechen, dann meinen wir die gesamte fettlösliche Gruppe an Vitaminen, welche die Verantwortung für eine intakte Blutgerinnung tragen, die für gesunde und saubere Arterien wichtig ist aber auch für starke Knochen in jedem Alter.

Zur Vitamin K Gruppe gehören Vitamin K1 (Phyllochinon) und Vitamin K2 (Menachinons).

Vitamin K1 ist zentral an der Blutgerinnung beteiligt, während Vitamin K2 die GLA-Proteine (Gamma-Carboxylglutaminsäure) aktiviert, die es zur Kontrolle von Calcium benötigt. Diese Funktion benötigen wir als zur Beeinflussung auf die Arterien-, und Knochengesundheit.

GLA-Proteine unterstützen den Körper Calciumablagerungen in den Arterien zu senken und Calcium in unsere Knochen zu binden. Das ist auch der Grund, wieso ein Vitamin K2 Mangel mit einem hohen Risiko für Arteriosklerose und Osteoporose einhergeht.

Vitamin K2 Wirkung

Nun wissen wir, dass die Vitamin K2 Wirkung einmalig ist und es die GLA-Proteine zwecks Blutgerinnung und Kontrolle von Calcium aktiviert.

15 dieser Proteinarten wurden bis dato von Wissenschaftler entdeckt, wobei diese über hundert Variationen in unserem Körper erahnen. Nur das Vitamin k2 aktiviert diese Proteine.

GLA-Proteine aktivieren die Gerinnungsfaktoren in unserer Leber, Osteokalzin in den Knochen und Matrix-Gla-Protein im Blutkreislauf. Auf diese Weise unterstützen GLA-Proteine die menschliche Blutgerinnung und verhindern Calciumablagerungen in den Knochen, gleichzeitig fördern sie aber die Calciumeinlagerung in den Knochen.

Vitamin K2 darf im Calciummetabolismus nicht fehlen

Herrscht ein Vitamin K2 Mangel, dann kann Calcium nicht in die Knochen eingelagert werden. Dies kann langläufig zu Osteoporose führen. Der Grund ist einfach: Vitamin K2 erhöht den gesamten Mineriengehalt in den Knochen und nur durch einen hohen Minerliengehalt können starke und feste Knoche gewährleistet werden. Folgedessen: Fehlt Vitamin K2, reduziert sich die Mineraliendichte der Knochen ab und werden brüchiger.

In der gleichen Zeit aber kommt es zu Calciumablagerungen in den Wänden der Arterien. Dies kann schlussendlich über die Jahre zu Herzkrankheiten und andere Variationen von Herz-Kreislauferkrankungen führen. Sogar zu Nieren- und Nervenkrankheiten kann es kommen.

Vitamin K2 steuert Calcium

Vitamin K2 erzeugt eine Carbolyxierung, bei der die GLA-Proteine Calcium quasi Hände erhalten, um Calcium angreifen und steuern zu können.

Proteine, welche nicht ausreichend Vitamin K2 bekommen, können diese Hände nicht ausbilden. Dann spricht man von einer Untercarboxylierung, bei der das Calcium nicht kontrolliert werden kann, weil ohne aktive GLA-Proteine geht das Calcium aus den Knochen direkt in die Arterien und weitere weiche Gewebearten.

Vitamin K2 schützt die Knochen folgendermassen

Osteokalzin eines der bekanntesten GLA-Proteine braucht unbedingt Vitamin K2, damit er Calcium in die Knochen einlagern kann. Osteokalzin ohne Vitamin K ist untercarboxyliert und kann dadurch Calcium nicht mehr regulieren. Daraus resultieren Zähne und Knochen mit wenig Calcium, was wiederum zur Porösität führt.

So schützt Vitamin K2 unsere Artieren

Vitamin K gibt im Körper den Befehl das GLA-Protein namens Matrix-Gla-Protein (MGP) zu aktivieren, das für die Regulierung von Calcium in Artierien verwendet wird und unerlässlich ist. Ein Vitamin K Mangel führt zu Calciumablagerungen, welche wir auch arteriosklerotischer Plaque nennen.

Dies ist auch die Begründung, wieso Menschen, die Blutgerinnungshemmer wie Cumarine o.ä einnehmen unter rapider Arteriosklerose leiden, denn diese Blutgerinnungshemmer hemmen die Vitamin K Wirkung.

Vitamin K2 Mangel

Einen Vitamin K2 Mangel bemerkt man oftmals nur sehr spät, weil dieses Vitamin an einer Vielzahl an Prozessen in unserem Körper beteiligt ist, welche sehr lange ausgeführt werden. Ein Indiz für einen Vitamin K2 Mangel wären blaue Flecken bei leichtem Drücken auf der Haut.

Bluten Sie nach Verletzungen lange und startk? Dann könnten Sie vielleicht an einer Vitamin K2 bedingten Blutgerinnungsstörung wegen Vitamin K1-Mangel leiden. Die bekannten Arteriosklerose und Osteoporose sind folglich andere Mangelerscheinungen, die in diesem Zusammenhang stehen.

Wer braucht Vitamin K2?

  • Menschen, die an einer Blutgerinnungsstörung leiden
  • ältere Menschen mit Knochenerkrankungen
  • Menschen mit Erkrankungen der Blutgefässe (Arteriosklerose) [2]
  • Kinder, zum Aufbau und Stärkung der Knochen
  • Menschen mit empfindlichen Zähnen und Zahnhälsen

Weil der Körper nicht in der Lage ist genügend Vitamin K2 zu produzieren, benötigt er diese Menge über die tägliche Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel.

Ältere Menschen haben besonders einen hohen Bedarf, wobei auch Veganer und Vegetarier zu Vitamin K2 geraten wird, weil es sich in tierischen Lebensmittel befindet, wir aber wissen, dass zu viel tierische Lebensmittel für unsere Gesundheit nicht förderlich sind.

Vitamin K2 aktiviert GLA-Proteine (Gamma-Carboxylglutaminsäure), die für die Calcium-Regulierung relevant sind.

Vitamin K2 ist das einzige Vitamin, dass diese Proteine aktiv schalten kann. Ohne diese GLA-Proteine können wir praktisch zusehen, wie der Körper Calcium aus den Knochen verliert und dieses in die Arterien und weiche Gewebearten wandert.

Vitamin K2 und Ateriosklerose

Mehr als 50 Jahre war man der Annahme sicher, dass Vitamin K ausschliesslich zur Blutgerinnung verwendet wird. Seit einien Jahren war dies der Fokus vieler Arbeiten von Forschern.

Das bereits erwähnte Matrix GLA-Protein (MGP) wurde entdeckt, das für die Calcium-Regulierung n den Arterien wichtig ist. Die Aktivierung dieses MG-Protein hängt stark von der Menge an Vitamin K ab, weshalb ein Vitamin K Mangel nicht empfehlenswert ist, da dieses MG-Protein nicht aktiviert wird. Somit ist eine Arterienverkalkung vorprogrammiert.[2]

Dies erhöht die Gefahr an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erkranken. Eine Arterien-Verhärtung wird es oftmals genannt, wobei wir nicht vergessen dürfen, dass ein gesundes Arteriengewebe ungefähr hundert mal mehr Vitamin K2 aufweist als verkaltes Arteriengewebe.

Was ist Arteriosklerose?

Unter dem Fachbegriff Arteriosklerose verstehen wir die Verkalkung von Arterien, welche die aller häufigste Gesellschaftskrankheit darstellt, weil jede zweite Person an den Folgewirkungen leidet. Folgewirkungen wären Herzinfarkt, Angina Pectoris, Schlaganfall, Thrombose oder Ischämie.

Diese Erkrankungen tragen die Verantwortung für ungefähr 55% alles Todesfälle in der westlichen Welt.

Arteriosklerose beschreibt eine irreversible Veränderung der Arterien und Herzkrankzgefässe, die über mehrer Jahrzehnte hinaus entstehen. Unter Mediziner wird diese Erkrankung dem Alter zugeschrieben.

Heutuztage, wissen wir, dass eine Arterienverkalkung ein Vorgang ist, der aktiv kontrolliert wird. Eine Verkalkung an sich ruft keine Symptome auf, können aber in zusammenhängend mit Fettablagerungen und der daher eingehende Verengung der Gefässe zu Durchblutungsstörungen, Schlaganfälle, Thrombose, Angina Pectoris, verstopfe Blutgefässe bis hin zu Sauerstoffmangel und Leistungseinbrüchen führen.

Als oberstes Ziel steht die Prävention einer Arterienverkalkung.

Rotterdam-Studie beweist Vitamin K2 Wirkung

In Knochen und Zähnen findet die übliche Calcium-Ablagerung statt, wobei eine „abnormale“ Ablagerung an 3 Orten im Körper stattfindet und zwar: an der Innenschicht der Arterien (Intima), dort wo artersiosklerotische Plaque entsteht, an der Muskelschicht der Arterien (mediale Kalzifikation) und an den Herzklappen selber.

Vitamin K2 ist das Vitamin für unser Körper, um die oben genannten Ablagerungen zu bekämpfen.

Bis zum heutigen Zeitpunkt wurde hinsichtlich Herzkrankheiten durch Ablagerungen das Mineral Calcium als „Marker“ und nicht als Ursache angesehen. Es kursiert die Theorie, dass Calcium nur ein Überbleibsel von einem alten Einriss sei, quasi eine Narbe bezüglich der Plaque-Ablagerung.

Wenn man dieser Theorie Glauben schenkt, soll Calcium sogar Plaque stabiler machen, weil hartes Material nicht rissgefährdet sein kann. Folgedessen würde Calcium überhaupt kein entscheidender Faktor bei der Entstehung von Plaque in den Arterien darstellen.

Diese Theorie wurde anhand neuer Erkenntnisse und Studien eindeutich widerlegt, damit wir nun wissen, dass es einen Zusammenhang zwischen Herzerkrankungen und der Menge an Vitamin K2 im Körper existiert. In der Rotterdam Herz Studie aus dem Jahre 2004 wurden rund 5000 freiwillige Teilnehmer während 7 Jahren kontrolliert, die genau die oben geschilderten Resultate zu Tage brachten.[1]

Doch was wurde exakt nachgewiesen?

  • Todesfälle bedingt durch Herzkrankheiten waren bei den Studienteilnehmer, die Vitamin K2 mengenmässig am meisten über die Nahrung zu sich nahmen um 57% tiefer als bei jenen mit geringeren Zufuhrmengen.
  • Dem Vitamin K1 konnte diese Wirkung nicht zugesprochen werden.[2]
  • Höhere Vitamin K2 Gaben führen zu geringeren Calciumablagerungen in der Aorta. [2]
  • Jene Teilnehmer mit weniger Vitamin K2 intus, hatten mittlere bis schwere Calciumablagerungen.
  • Jene Teilnehmer mit Vitamin K2 Gaben über 32.7mcg täglich, wiesen das niedrigste Risiko für einen Herzinfarkt und Aorta-Verkalkung auf.

Die gross angebrachte und qualitativ repräsentative Rotterdam Herz-Studie bewies eindeutig der kleine Beweis für den Zusammenhang zwischen Herzerkrankungen und die Vitamin K2 Aufnahme über die tägliche Nahrung. Vitamin K2 kann somit einen durchaus positiven Einfluss auf unsere Herz-Kreislauf-Gesundheit haben – dies durch die Hemmung der Arterienverkalkung.

Nun widmen sich Wissenschaftler und Mediziner auf die Kontrolle und das Verhindern von Calciumablagerungen im Herz, weil dies zu den bekannten Plaque-Ablagerungen führen.

Als Ursache können Calciumablagerungen durchaus angesehen werden, wobei die ausreichende tägliche Vitamin K2 Zufuhr als Fundament zur Beseitigung dieser Vorgänge ist.

Wie schützt Vitamin K2 die Knochen?

Osteokalzin, das bekannteste GLA-Protein, wie wir nun wissen, brauch unbedingt das Vitamin K2, damit Calcium in den Knochen eingelagert werden kann.

Osteokalzin kann ohne Vitamin K2, also bei einem Vitamin K2 Mangel, das Calcium Mineral nicht entsprechend regulieren. Somit nimmt der Gehalt an Calcium in Knochen und Zähnen ab bis diese porös werden, wobei sich in der gleichen Zeit Calcium in den Arterien ablagert.

Vitamin K2 und Osteoporose

Unsere Knochen werden regelmässig ab- und aufgebaut und setzten sich aus einer harten Schale mit innerem Gewebematrix zusammen.

Vitalstoffe wie Vitamin D3, Calcium, Vitamin K2 und natürlich weitere in guter Dosierung führen dazu, dass unser Skelett sich all 7-10 Jahren durch dichte Knochen ersetzt. Dieser Ablauf machen die aufbauenden Zellen mit dem Fachbegriff Osteoblasten und Osteoklasten (abbauende Zellen). Ein gesunder Knochen ist nur dann gewährleistet, wenn die Aktivität der Osteoblasten höher ist als die Aktivität der Osteoklasten.

Die Osteoblasten entwickeln Osteokalzin, ein Vitamin K-abhängiges Protein wodurch Calcium in unsere Knochenmatrix eingelagert wird. Somit erhöht sich der Mineralstoffgehalt unserer Knochen. Auf diesem Wege werden wir gegenüber Brüchen resistenter.

Aus diesen Gründen benötigt der Körper genügend Vitamin K2, weil ein Mangel zu einer herabgesetzten Knochendichte führen kann. Daher steigt auch die Gefahr für Brüche, denn die Osteoklasten (Zellen für den Knochenabbau) nehmen gegenüber den Osteoblasten (Zellen für den Knochenaufbau) die Überhand.

Nur weil die externe Struktur der Knochen stabil ausschaut, kann es im Innenleben schlecht aussehen.

Was ist Osteoporose?

Die Natur hat unser Körper so konstruiert, dass ab Beginn des 35. Lebensjahr die abbauenden Zellen mit dem Namen Osteoklasten aktiver werden, so dass jährlich 1-1,5% Knochensubstanz verloren geht. Wenn dieser Prozess viel schneller stattfindet als gewohnt, redet man bereits von der Osteoporose. Kurz: Knochenschwund – also Abbau von Knochensubstanz und der Struktur. Diese Krankheit ist eher schleichend, welche mehrere 10 Jahre braucht, um sich zu entwickeln. Eine Fraktur kann bereits ein Warnzeichen sein.

Funktionier die Nährstoffaufnahme nicht ordnugsngemäss, wie bei Frauen in oder nach der Menopause, so kann Osteoporose häufiger vorkommen. Die Ursache ist die Senkun des weiblichen Hormon Östrogen, der bei der Calciumeinlagerung eine sehr wichtige Rolle spielt.[4]

Wissenschaftler konnten schon im Jahr 1984 feststellen, dass jene Osteoporose-Patienten, die Brüche erlitten, einen um 70% gesenkten Vitamin K Spiegel hatten im Vergleich mit einer Gruppe desselben Alters. Später wurde der Zusammenhang zwischen der reduzierten Knochendichte und der Menge an Vitamin K im Körper bestätigt.

Besonders schockierend in diesem Kontext waren die Warnungen einer Statistik, welche belegte, dass Frauen mit einem sehr geringen Vitamin K Spiegel unter einer um 65% höherer Gefahr für Hüftbrüche litten, als jene mit höheren Vitamin K Spiegel.

Erschreckender noch ist die Tatsache, dass für Oberschenkelhalsbrüche die Patienten mehr Zeit in Krankenhäuser verbringen als Herzinfarkt- oder Schlaganfall Patienten zusammen. Osteoporose stellt folgedessen einer der teuersten aller Gesellschaftskrankheiten dar.

Knochen brauchen Vitamin K2

Dass Knochen Vitamin K2 unbedingt brauchen, um die Knochendichte zu erhöhen, haben wir anhand dieses Artikels erfahren. Nun gehen wir einen Schritt weiter in die Thematik rein. Seit langer Zeit werden Vitamin D3 und Calcium in Form von Nahrungsergänzungsmittel mit oberster Priorität zur Knochenstärkung angewendet. Fast 100% des Calciums befindet sich in unserem Skelett und nur ein sehr kleiner Bruchteil im Blutkreislauf (ca. 1%) und in den Zähnen. Calcium benötigt der Körper zur konstanten Erneuerung der Knochen.

Vitamin D3 wird seit sehr langer Zeit als Vitamin für unsere Knochen angesehen, da es verantwortlich für die Osteokalzin-Bildung ist. Zahlreiche Studien konnten allerdings beweisen, dass es nicht reich „nur“ Calcium und Vitamin D3 dem Körper zuzuführen.

Vielmehr ergaben Studien, dass Vitamin K2 für einen gesunden und starken Knochenaufbau wirklich unerlässlich ist und nicht ignoriert werden darf, ganz besonders ab dem 35. Lebensjahr. Vitamin D3 aktiviert die Osteokalzin-Bildung, doch lediglich Vitamin K2 kann dieses nach der Bildung aktivieren, damit es zur Calciumeinlagerung in den Knochen kommt.

Schon bei der Zufuhr vom Sonnenvitamin Vitamin D3 und Calcium kommt es bei gleichzeitigem Vitamin K2 Mangel zur Senkung der Knochendichte.

Durchgeführte Studien zur Osteoporose-Erkrankung konnten beweisen, dass für den Knochenaufbau, der Knochendichte und derenn Festigkeit das Vitamin K2 essentiell ist, weil es die Calcium-Einlagerung (Mineralisierung der Knochen) und zugleich den Kollagen-Aufbau massiv fördert. Kollagen ist quasi ein faser- und gitterartiges Gewebe, welches harte und biegsame Knochenstrukturen „erzeugt“, die natürlich viel gegen Brüchen gewappnet sind.

Wenn Calcium nicht für den Aufbau der Knochenmasse zuständig sein soll, was geschieht nun mit ihm?

Herrscht ein Vitamin K2 Mangel, wird das für die Knochenstärkung bestimmte Calcium in den Arterienwänden eingelagert – dieser Vorgang führt zur Atherosklerose.

Real gesehen ist die körperliche Calciumablagerung in Arterienwänden die Antwort auf ein bestehenen Vitamin K2 Mangel. Deshalb haben ältere Menschen verkalkte und verhärtete Arterien, zugleich aber auch brüchige Knochen, denen es deutlich an Calcium fehlt.

Osteo-Studie beweist: Vitamin K2 kann Knochenschwund vorbeugen

Wir schreiben das Jahr 2003 als die damalige Osteo-Studie eindeutig beweisen konnte, dass Knochenschwund durch das Vitamin K2 vorgebeugt werden kann. Die Studie dauerte drei Jahre lang und wurde in zwei Patientengruppen gegliedert. Die Kontrollgruppe erhielt keine Nahrungsergänzungsmittel und die zweite Gruppe erhielt eine synthetische MK4-Therapie. Schlussfolgerung der Studie war, dass die Vitamin K2 Einnahme dazu führte, dass der Verlust der Knochendichte geringer ausfiel als ohne Zufuhr.

Unter der Aufsicht von Masao Kaneki haben Wissenschaftlicher eine Studie veröffentlicht, welche den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Natto und Osteoporose nachweist. Bei dieser wissenschaftlicher Arbeit stellten die Wissenschaftler fest, dass Natto die Knochengesundheit verbessern kann und zu einem erhöhten Osteokalzin-Level mit geringerem Verletzungsrisiko führte. Diese Studienresultate wurden im Jahr 2006 durch einer von Ikeda durchgeführten Studie ebenfalls bestätigt.

Prävention ist besser als Heilung

Wenn man heilen muss, dann ist die Vorbeugung logischerweise zu spät. Auch bei der Osteoporose ist daher die Vorbeugung oberstes Gebot, weil eine sehr frühzeitige Diagnose schwer ist, denn diese Erkrankung entwickelt sich nur sehr langsam über die Jahre. Selbst eine Messung der aktuellen Knochendichte ist nicht ausschlaggebend genug, um eine Prophezeiung zu machen.

Osteoporose hat viele Gesichter. Oftmals verursacht sie ein Stechen oder Ziehen in den Knochen, begleitet von Schmerzen im Rückenbereich, was wiederum zu einer negativ veränderten Körperhaltung mit spontanen Knochenbrüchen führen kann. Selbst ein Oberschenkelhals- oder Wirbelbruch ist nicht auszuschliessen.

Die Pharmaindustrie konzentriert sich an dieser Stelle auf Medikamente, die in höherem Alter eingenommen werden sollen, also dann, wenn bereits die Gefahr Knochenbrüche zu erleiden besteht und daher sehr hoch ist. Diese Medikamente können aber die Vorgänge, welche mehrere Jahrzente benötigen um sich zu entwickeln, kaum aufhalten. Daher ist die Prävention massgebend – und zwar bereits in jungen Jahren.

Nahrungsergänzungsmittel stellen hierbei einen anderen gangbaren Weg, weil diese weniger kosten und keine Nebenwirkungen haben.

Die Osteoporose Prävention sollte ganz sicher ab dem 40. Lebensjahr begonnen werden, indem die Zufuhr an wichtigen Vitalstoffen mindestens 20 Jahre oder gar länger gewährleistet wird. So kann eine grössere Wirkung erzielt werden. Nicht nur zur Behandlung von Osteoporose, aber auch als Prävention von allgemeinen Erkrankungen. Eine medikamentöse Therapie ab einem Lebensalter von 60 Jahren bringt kaum was.

Zur Prävention von Osteoporose muss darauf geachtet werden, dass Nahrungsergänzungsmittel ausgewählt werden, die nebst Vitamin K2, Kalzium und Vitamin D3 auch andere hochwertige Vitalstoffe beinhalten, die den Aufbau der Knochen fördern. Diese wären Magnesium, Selen, Kumpfe, Zink, Vitamin B, Vitamin C, Bor und Mangan.

Zusätzlich empfiehlt es sich auf übertriebenen Genuss von Kaffe und Kohlensäure-haltigen Getränken zu verzichten. Vor allem solche, die sehr viel Phosphor beinhalten und Ihrem Körper sehr grosse Mengen Calcium abverlangen. Rauchen erhöht ebenfalls die Gefahr für Osteoporose.

Unterschiedliche Untersuchungen konnten beweisen, dass die Knochendichte bei Frauen, die dreimal wöchentliches Krafttraining oder andere Sportarten à 40 Minuten ausüben, besser erhalten bleibt. Zusätzlich zur sportlicher Tätigkeit empfiehlt es sich 30 Minuten im Sonnenlicht aufzuhalten, damit der Körper mit der UVb-Strahlung aus der Sonne Vitamin D3 unter der Haut produzieren kann.

Vitamin K2 wirkt sich positiv auf Herz und Arterien aus

Die Vitamin K2 Ergänzung über einen längeren Zeitraum kann die Entwicklung und das Fortschreiten der Arteriosklerose im hohen Alter oder nach Krankheiten reduzieren. Eine mit Frauen nach der Menopause durchgeführten Studie, konnte dies belegen. Die alltägliche Vitamin K2 Einnahme mit einer Dosierung von 180mcg über drei Jahre, konnte beweisen, dass sich die Gefässelastizität deutlich verbessert hatte. Diese Erkenntnisse wurden im Journal Thrombosis & Haemostasis publiziert. [5]

Im Vergleich zur Placebogruppe konnte bei jenen weiblichen Teilnehmerinnen, welche Vitamin K2 einnahmen, die altersbedingte und typische Arteriosklerose und das Fortschreiten nicht nachgewiesen werden. Zeitgleich verbesserte sich gemäss Dr. Cees Vermeer (Studienleiter sowie bekannter Vitamin K2-Forscher an der Universität in Maastricht Holland), die Elastizität der Gefässe. Die ermittelten Daten zeigten zu dem, dass Vitamin K2 wirklich einen sehr positiven Einfluss auf das Herz und die Gefässe ausübt.

Studiendetails: Verbesserte Arterienfunktion bei gesunden Frauen dank Vitamin K2-Ergänzung

Die mit „Menaquinone-7 Supplementation Improves Arterial Stiffness in Healthy Postmenopausal Women“ betitelte Studio ist besonders wichtig.

„Das ist eine der ersten Studie, die deutlich beweisen kann, dass die natürliche Vitamin K2 (MK-7) Zufuhr über eine längere Zeitspanne positiv auf das menschiche Herz-Kreislaufsystem auswirken kann“, dies gemäss Dr. Vermeer.“Ältere Studien basierend auf Bevölkerung haben eine Gemeinsamkeit zwischen dem Risiko für Herzerkrankungen und der Vitamin K2 Zufuhr gezeigt. Diese Studie ist aber die erste Eingreifstudie, welche den Fokus auf die Vitamin K2 Zufuhr in Bezug auf Herzkreislauf setzte.“

Dr.Vermeer uns seine Kollegen begleiteten 233 gesunde Frauen nach ihrer Menopause. Die Frauen waren zwischen 55 und 65 Jahre alt. Über eine Zeitspanne von drei Jahren wurden zufällig Frauen aus dieser Teilnehmergruppe Vitamin K2 mit einer Tagesdosis von 180mcg oder ein Placebo verabreicht.

Dank der Hilfe des Ultraschallverfahren und der Pulswellengeschwindigkeit konnten Dr.Veer und sein Team den Effekt auf das Herz-Kreislaufsystem der Frauen genaustens beobachten und messen.

Die Ergebnisse der 227 Frauen, welche die Studie erfolgreich abschliessen, brachten erstaunliche Ergebnisse ans Licht und zwar, dass die Vitamin K2 Zufuhr in natürlicher MK-7 Form eine Reduktion der Pulswellengeschwindigkeit aber der Arterienverkalkung zur Folge hatte. Also sehr positive Ergebnisse.

Die Elastizität der Halsschlagader bei den Frauen, welche zu Studienbeginn an einer Steifheit der Gefässe litten, wurde ebenso positiv beeinflusst.

Vitamin K2 und seine Wirkung wurde durch die erhaltenen Resultate insofern bestätigt, dass es nicht nur die altersbedingte Arterienverkalkung stoppte, sondern ebenfalls eine deutliche Verbesserung der Gefässelsatizität herbeiführte.

Zudem untersuchten Forsche die Werte von dephosphoryliertem, nichtcarboxyliertem Matrix-Gla-Protein (dp-ucMGP), das als Marker für den Vitamin K Status gilt und stellten einen Risikofaktor für Arterienverkalkung fest.[7]

Die Zufuhr von natürlichem Vitamin K2 MK-7 über einen Zeitraum von drei Jahren ergab verglichen mit dem Placebo eine Reduktion um 50% des dp-ucMGP. Dieser Effekt wurde im ersten Studienjahr streng beobachtet und war ebenso in den folgenden zwei Jahren vorhanden. Zusätzlich wurde keine Entzündungsparameter / Marker für eine Endotheldysfunktion diagnostiziert.

Vitamin K2 für Kinder und Jugendliche

In der Kindheit und in der Pubertät entwickeln sich die Knochen am aller stärksten, wobei die Knochenmasse im Alter von 30-35 Jahren den Zenit erreicht. Anschliessen nimmt die Mineraliendichte in den Knochen mit dem natürlichen Alterungsvorgang langsam aber stetig ab.

Darum ist wichtig: Je höher die Werte der Knochendichte im Kindesalter sind, umso länger kann die aufgebaute Masse der Knochen bis ins hohe Alter erhalten werden. Als oberstes Gebot ist Calcium in die Knochen einzulagern, wodurch die Mineraldichte in den Knochen erhöht wird.

Hierbei spielen Vitamin k2 und Osteokalzin eine entscheidende Rolle, denn Calcium kann nur mit deren Hilfe korrekt verwendet werden, um unsere Knochen kräftig aufbauen zu können.

Ein erhöhten Vitamin K Level im Blut unterstützt die gesunde Entwicklung der Knochen bei Kindern. Dies wurde durch eine Bevölkerungsuntersuchung und klinische Studien eindeutig bewiesen.

Van Summeren publizierte im Jahr 2008 eine Studie, die zeigt, dass eine zweijährige stetige Vitamin K2 Gabe an Kindern deren Knochen stärker und dichter wuchsen.

Das typische für junge und aktive Knochen ist die Osteocalzinmenge, welche ungefähr 10x höher ist als bei Erwachsenen, wodurch der Vitamin K Bedarf demzufolge auch höher liegt.

Der heutige moderne Konsum von Lebensmitteln in bearbeiteter Form führen zu einem Vitamin K Mangel, denn die Vitamin K Zufuhr hat sich in den letzten Jahren markant reduziert. Nährstoffmangel und mangelnder Konsum an Nahrungsmitteln mit viel Vitamin K stellen auch eine Ursache dar.

Vitamin K2 und die Gesundheit der Kinder

Vorbildliche Eltern, denen das Wohl ihrer Kinder am Herzen liegt, sollten auch eine sehr vitalstoffreiche, abwechslungsreiche und gesunde Ernährung setzen, um so die Knochenentwicklung und die Herz-Kreislauf-Gesundheit zu fördern. So wird ein Vitamin K2 Mangel vorgebeugt und ein Verlust der Knochendichte oder Verkalkung der Arterien in jungen Jahren entgegengewirkt.

In der Kindheit entwickeln sich die Knochen am stärksten

Die meisten Kinder trinken in jungen Jahren viel Milch oder Milchprodukte überhaupt, wodurch ein Calciumüberschuss entsteht, doch je höher der Calciumgehalt im Körper ist, umso mehr Vitamin k benötigt der Körper, um die erhöhte Menge in die Knochenmatrix einzulagern.

An dieser Stelle ist abgesehen vom Vitamin D3, Vitamin K2 am wichtigsten, damit Calcium in die Knochen befördert werden kann. Auf diese Art und Weise kann eine gesunde Knochenstruktur und Mineraliendichte gewährleistet werden.

Nach der Pubertät benötigt der Körper Vitamin K2, um die aufgebaute Knochendichte aufrechtzuerhalten und dafür zu sorgen, dass es auf keinen Fall zu einem Abbau kommt. Fehlt Vitamin K2 in den benötigten Mengen, kann auch die Dichte und Wachstum der Knochen in Mitleidenschaft gezogen werden.

Darüberhinaus wird Calcium durch ausreichend Vitamin K2 daran gehindert sich in den Arterien abzulagern, um dort etwaige Arterienverkalkungen mit Spätfolgen hervorzurufen.

Fazit: Ausreichende Mengen an Vitamin K2 fördern die Gesundheit des Herzens in jungen Jahren.

Vitamin K2 verringert Risiko für Diabetes

Der Zusammenhang zwischen einer geringen Gefahr für Diabetes Typ-2 und der Supplementierung von Vitamin K1 und Vitamin K2 wurde in einer niederländischen Studie durchgeführt und bewiesen. Zu finden ist dies in der Online Zeitschrift Diabetes Care.

An der Universität Medical Center in Utrecht haben Daten von insgesamt 30’094 Teilnehmer im Alter von 20 bis 70 Jahren ausgewertet und ebenfalls Fragen in Bezug auf die Zufuhr von Vitamin K1 (Phylloquinon) und Vitamin K2 (Menaquinon) untersucht. Folglich kamen die Forsche zum untenstehenden Ergebnis:

  • Studienteilnehmer nahmen im Schnitt 200mcg Vitamin K1 täglich und 31mcg Vitamin K2.
  • Es wurden 918 Fälle von Diabetes Typ-2 in einem Zeitraum von 10.3 diagnostiziert.
  • Die Auswertung ergab, dass die zu den 25% mit der höchsten Vitamin K1 Resorbtion gehörten, einen 19% minimiertes Risiko für eine Diabetes-Erkrankung haben im Vergleich mit denen, deren Vitamin K1-Resorbtion im untersten Viertel war.
  • Hinsichtlich der Vitamin K2 Einnahme, wurde für jede Dosiserhöhung um 10mcg eine Risiko-Minimierung um 7% analysiert.
  • Diese Vitamin K2 Dosiserhöhung brachte auch ein verbessertes Blutfettbild zu Tage und weniger C-reaktive Proteine, welche bei Entzündungen auftreten.

Das war die erste Studie, die den Zusammenhang zwischen einer Vitamin K Einnahme und Diabetes Typ-2 untersuchte. Weiter ergänzten die Verfasser, dass Vitamin K die Gefahr für Diabetes mit dem Calcium-Metabolismus steuern kann.

Die Anpassung beziehungsweise Änderung der Vitamin D- und Calcium Zufuhr beeinflusste die Resultate der jüngsten Forschung keineswegs. Dadurch, dass die Vitamin K Zufuhr zu tieferen Entzündungen führte, was auch durch in-vitro und Beobachtungsstudien angedeutet wurde, könnte theoretisch zu einer Verbesserung der Insulinsensibilität und demzufolge einer Minimierung der Diabetes-Gefahr führen.

Vitamin K2 und Blutgerinnung

Wie bereits weiter oben in diesem Artikel erwähnt, ist Vitamin K2 kein Medikament, sondern ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel, das frei von jeglichen Nebenwirkungen ist. Bei gesunden Menschen verursacht Vitamin K2 keine Blutverdickung / Hyperkoagulation.

Vitamin K2 aktiviert in unserer Leber die Gerinnungsproteine, welche autonom arbeiten und auf das maximum aktiviert, so dass sie sich bei einem Vitamin K Überverzehr nicht weiter aktivieren können, da diese gesättigt sind.

Vitamin K2 Nebenwirkungen

Gut, wenn Sie sich, wie hoffentlich auch bei einem Medikamenten, die Frage stellen, ob Vitamin K2 Nebenwirkungen haben kann. Bitte beachten Sie, dass Vitamin K2 keineswegs ein Medikament ist, somit frei von Nebenwirkungen ist.

VItamin K kann nicht eine überhöhte Blutgerinnung verursachen, wie viele oftmals der Annahme sind, weil die Proteine für die Blutgerinnung nur eine ganz bestimmte Resorbtionsfähigkeit für Vitamin K besitzen. Ist diese Vitamin K-Sättigung erreicht, hat Vitamin K keinen Einfluss mehr auf die Blutgerinnung.

Der Professor Dr. Cees Vermeer von der niederländischen Universität in Maastricht zieht die Analogie zu Vitamin C, das für den Kollagenaufbau von Nöten ist. Werden zu hohe Mengen Vitamin C zugeführt, entsteht auch keine Kollagenüberproduktion. Folgedessen führt zu viel Vitamin K überhaupt nicht zu einer höheren Blutgerinnung. Der Körper regelt diese Vorgänge von alleine.

Zudem belegen und befürworten jüngste Studien die tägliche Zufuhrt von etwa 45mcg Vitamin K2, denn dies hat keinen Einfluss auf Medikamente zwecks Blutverdünnung. Somit besteht nicht die Gefahr von Blutgerinnsel. Nichtdestotrotz, sollte eine zusätzliche Vitamin K2 in natürlicher MK-7-Form mit dem Arzt besprochen werden, wenn parallel noch Blutverdünner eingenommen werden.

Vitamin K Varianten

Vitamin K wird in zwei Hauptvarianten unterschieden: Einmal das Vitamin K1 (Phyllochinon), das in grünem Blattgemüse wie Spinat, Brokkoli oder Kopfsalat vorkommt und ungefähr 90% der Vitamin-K-Zufuhr in der typischen Ernährungsweise im Westen ausmacht.

Vitamin K2 (Menaquinon) ist eine weitere Form des Vitamin K, welche ungefähr zehn Prozent der Vitamin-K-Resorbtion im Westen ausmacht und in geringen Mengen in der Darmflora hergestellt werden kann.

Menaquinon (MK-n, n = Prenyl-Seitenketten) wird durch die tägliche Nahrung resorbiert. MK-4 kommt in Fleisch vor, wobei MK-7, MK-8 und MK-9 in Nahrungsmittel wie Käse und Natto vorkommt, die fermentiert wurden.

Beste Vitamin K2 Variante

Vitamin K2 in natürlicher Form mit der entsprechenden Bezeichnung Menachinon-8 (MK-7) wird durch fermentierte Nattokulturen hergestellt. Sojabohnen werden hier als Nahrungsmittel für die Nattokulturen gebraucht. Es können aber auch Kichererbsen verwendet werden, weil beim Soja Allergene vorkommen, wodurch es von vielen gemieden wird. Menachinon MK-7 ist die wirkungsvollste Form von Vitamin K2, welche die allerhöchste biologische Verfügbarkeit und Aktivität aufweist. Somit ist diese Variante am besten als Nahrungsergänzungsmittel.

Natürliches Vitamin K2 und seine Vorteile:

  1. Vitamin K2 in natürlicher Form hat keine Nebenwirkungen
  2. Vitamin K2 in natürlicher Form ruft keine Blutverdickung oder Hyperkoagulation hervor.
  3. Vitamin K2 in natürlicher Form hat eine Halbwertzeit von 3 Tagen, somit steht es allen Geweben falls nötig zur Verfügung.
  4. Vitamin K2 in natürlicher Form ist auch in Knochen, Arterien und anderen weichen Geben ausserhalb der Leber aktiv.
  5. Vitamin K2 in natürlicher Form kann vom Körper bestens verwertet werden, wodurch geringere Dosierungen benötigt werden, um hohe Blutkonzentrationen zu erreichen. Präventiv werden täglich minimum 45mcg zum Schutz von Herz-Kreislauf und Knochen empfohlen.
  6. Vitamin K2 in natürlicher Form hat eine viel höhere Bioverfügbarkeit und Bioaktivität als andere Vitamin K Varianten. VitaK-Research Wissenschaftler an der niederländischen Universität in maastricht untersuchen seit mehr als 30 Jahrendas Vitamin K und haben deshalb Vitamin K2, künstliches Vitamin K2 (MK-4) und natürliches Vitamin K2 Menachinon-7 (MK-7) hinsichtlich Bioaktivität und Bioverfügbarkeit überprüft. Die letzteren Testpunkte waren beim natürlichen Vitamin K2 allen restlichen Vitamin K Varianten um Längen überlegen.
  7. Vitamin K2 in natürlicher Form aktiviert alle Vitamin-K abhängige Proteine, damit der Körper die Gelegenheithat Calcium für den gesunden Knochenaufbau und dessen Stärkung zu brauchen. Somit werdern Arterienverkalkungen vermieden.

Natürliches Vitamin K2 oder synthetisches?

Hilfe, welches Vitamin K2 soll ich nehmen? Vitamin K2 MK-4 oder MK-7? Worin unterscheiden sich diese? Diese und jene Fragen, beantworten wir täglich in unserem Beruf. Und wir können in dieser Buchstabensuppe Ordnung schaffen.

Synthetisches Vitamin K2 wird mit der Bezeichnung MK-4 und natürliches mit MK-7 gekennzeichnet.

Gemäss Untersuchungen, ist nun bekannt, dass Vitamin K2 in synthetischer Form (MK-4) schon nach acht Stunden nicht mehr im Blut nachweisbar ist und somit mehrmals in hohen Dosierungen eigenommen werden muss, um den Vitamin K2 Blutspiegel erhöht zu behalten.

Vitamin K2 in natürlicher Form (MK-7) ist sehr hoch bioaktiv und bioverfügbar, somit benötigen Sie eine geringere Dosierung und müssen nicht Angst haben, dass die Wirkung von Blutverdünnern beeinträchtigt wird.

Natürliches Vitamin K2 (MK-7) hat zudem die sehr tolle Eigenschaft, dass es eine Halbwertzeit von 3 Tagen hat, was bedeutet, dass wenn Sie heute 200mcg einnehmen, sich nach 3 Tagen immernoch 100mcg befinden. Alle Gewebe werden so rund um die Uhr mit dem natürlichen Vitamin K2 (MK-7) ausreichend versorgt.

Vitamin K in Nahrungsmittel

Der menschliche Körper kann Vitamin K im Darm herstellen, sofern dieser gesund ist. Die hergestellte Quantität ist allerdings sehr klein, so dass der Körper die externe Vitamin K Zufuhr von Nahrungsmittel benötigt. Die westliche Bevölkerung hat geringe Mengen an Vitamin K, welche über ihre tägliche Nahrung zugeführt wird.

Beim Vitamin K unterscheiden wir zwischen den zwei wichtigsten Vitamin K1 (Phyllochinon) und K2 (Menachinon).

Vitamin K1

Vitamin K1 kommt in grünem Blattgemüse wie beispielsweise Brokkoli, Spinat oder Kohl vor, leider kann hier unser Körper nur geringe Mengen aufnehmen, von dieser Menge können lediglich fünf bis zehn Prozent effektiv in den Blutkreislauf gelangen.

Den grössten Anteil an Vitamin K1 verbraucht unsere Leber zwecks der Blutgerinnung, somit bleiben allen anderen Gewebearten eine verschwindend kleine Menge übrig. Dies stellt den Grund dar, wieso Vitamin K1 einen relativ kleinen Einfluss auf unsere Knochen und das Herz besitzt.

Dies soll nicht heissen Vitamin K1 sei unwichtig, im Gegenteil, jedoch wegen der kleinen Bioaktivität weist es keinen nennenswerten Effekt auf Herz, Arterien und Knochen, also ganz gegenteilig zum Vitamin K2.

Vitamin K2

Vitamin K2 finden wir zum grössten Teil in tierieschen Nahrungsmittel wie Quark, gewisse Käsevarianten, die einen bakteriellen Reifevorgang durchgemacht haben, im Eidotter, Innereien und Fleisch. Vitamin K2 zu unserem Vorteil hitzeresistent, somit wird es nicht zerstört, wenn wir beispielsweise Fleisch essen.

Dennoch beinhalten diese Lebensmittel auch nur geringe Mengen Vitamin K2, sodass es auch wie Vitamin K2 ergänzt werden muss, denn um die benötigte Menge zu erreichen, müssten Unmengen an den oben genannten Lebensmittel gegessen werden, was einfach ungesund wäre.

Um Vitamin K2 natürlich zu sich nehmen zu können, eignet sich das japanische Natto-Gericht, welches aus fermentierten Sojabohnen hergestellt wird. Wichtig hierbei ist, dass die Sojabohnen nicht gentechnisch verändert wurden, wie es heutzutage oftmals der Fall ist. Natto weist sehr hohe Mengen an Vitamin K2 in natürlicher Form des langkettigen Menachinon-7 (MK-7). Seit vielen Generationen wird in Japan zum täglichen Frühstück Natto mit Reis verzerrt. Nachteilig ist der sehr starke Geruch an dem man sich zuerst gewöhnen muss. Daher ist Natto in der westlichen Welt eher weniger beliebt.

Vitamin K2 ist die wirkungsvollste Form von Vitamin K, weil dessen Bioverfügbarkeit und Dauer der Wirkung des natürlichen Vitamin K2 MK-7 im Vergleich zu herkömlichen Vitamin K Varianten die Nase vorne hat.

Vitamin K2 kann vom Körper problemlos in hohen Mengen in den Blutkreislauf aufgenommen und zur Verfügung gestellt werden.

Vitamin K2 benötigt der menschliche Körper in hohen Mengen, damit der Körper alle GLA-Proteine aktivieren kann, womit der Schutz von Knochen und Herz-Kreislaufsystem gewährleistet wird. Kann Vitamin K2 nicht ausreichend über die tägliche Nahrung konsumiert werden, sollte eine Vitamin K2 Ergänzung in Betracht gezogen werden.

Experten über Vitamin K2

Experten an der Universität in Maastricht bestätigen die Wichtigkeit der Vitamin K2 Einnahme. Gleichzeitig machen sie darauf aufmerksam, dass es sich hierbei um natürliches Vitamin K2 handeln muss, welches eingenommen wird. Natürliches Vitamin K2 kann zu 100% aufgenommen und verarbeitet werden. Gemäss der Meinung von Experten muss der Körper eine Tagesdosis von 45mcg Vitamin K2 erhalten, wobei die meisten Vitamin K2 Produkte 100mcg enthalten, was sehr gut ist. Bei einer Vitamin D3 Einnahme, benötigt der Körper automatisch mehr Vitamin K2.

 

In diesem Artikel verwendete Studien

  1. Geleijnse JM, Vermeer C, Grobbee DE, Schurgers LJ, Knapen MH, van der Meer IM, Hofman A, Witteman JC. Dietary intake of menaquinone is associated with a reduced risk of coronary heart disease: the Rotterdam Study. J Nutr. 2004 Nov;134(11):3100-5.
  2. Beulens JW, Bots ML, Atsma F, Bartelink ML, Prokop M, Geleijnse JM, Witteman JC, Grobbee DE, van der Schouw YT. High dietary menaquinone intake is associated with reduced coronary calcification. Atherosclerosis. 2009 Apr;203(2):489-93. doi: 10.1016/j.atherosclerosis.2008.07.010. Epub 2008 Jul 19.
  3. Schurgers LJ, et al. Regression of warfarin-induced medial elastocalcinosis by high intake of vitamin K in rats. Blood. 2007 Apr 1;109(7):2823-31.
  4. Booth et al. Associations between Vitamin K Biochemical Measures and Bone Mineral Density in Men and Women. The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, Volume 89, Issue 10, 1 October 2004, Pages 4904–4909,
  5. Knapen MH, Drummen NE, Smit E, Vermeer C, Theuwissen E. Three-year low-dose menaquinone-7 supplementation helps decrease bone loss in healthy postmenopausal women. Osteoporos Int. 2013 Sep;24(9):2499-507. doi: 10.1007/s00198-013-2325-6. Epub 2013 Mar 23.
  6. Gast GC, et al. A high menaquinone intake reduces the incidence of coronary heart disease. Nutr Metab Cardiovasc Dis. 2009 Sep;19(7):504-10. doi: 10.1016/j.numecd.2008.10.004. Epub 2009 Jan 28.
  7. Schurgers LJ, Cranenburg EC, Vermeer C. et al. Matrix Gla-protein: the calcification inhibitor in need of vitamin K. Thromb Haemost. 2008 Oct;100(4):593-603.

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