Protein als Grundlage des Lebens

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Protein als Grundlage des Lebens

Protein / Eiweiss als Grundlage des Lebens

Unter dem Begriff Protein oder Eiweiss versteht man eins von drei Makronährstoffen (Protein, Kohlenhydrate und Fette), welches als Baustoff für Zellen verantwortlich ist. Folglich ist Protein die Grundlage eines jeden Lebewesens, ob Pflanzen, Mensch oder Tiere. Proteine bestehen aus Aminosäure- und Peptidketten. Dies ist in jeder Spezies der Fall.

Jedes Lebewesen auf dieser Erde besitzt eine eigene Aminosäurekettenstruktur (Primärstruktur), welche gemeinsam zu diversen räumlichen Gebilden (Sekundär, Tertiär- und Quartärstruktur der Proteine) verbunden ist. Die im Körper enthaltene Proteinstruktur gibt den Charakter, die Form und die Funktion der diversen Geweben vor. Folglich: OHNE PROTEIN, IST KEIN LEBEN MÖGLICH!

Welche Funktionen haben Proteine?

Baustoff
Protein fungiert als Substanz für den Aufbau und die Erneuerung von jeder Zelle und Gewebe. Kein Lebensmittel kann dieser Funktion gerecht werden oder gar ersetzen.

Transportfunktion
Die Proteine dienen im Blutplasma als Transportmittel für verschiedene Substanzen wie beispielsweise Cholesterin, Vitamine, Eisen und vieles mehr.

Strukturfunktion
Proteine sind Bestandteile von Membranen (z.B. Keratin, Kollagen u.a.).

Kontraktile Funktion
Bei der Muskelkontraktion spielen auch ganz spezielle Proteine eine sehr bedeutende Rolle.

Schutz und Abwehrfunktion
Antikörper für das Immunsystem und Gerinnungsfaktoren sind aus Proteinen (Peptiden) aufgebaut.

Körperflüssigkeiten
Proteine (z.B. Enzyme = chemische Scheren) sind Bestandteile von Körperflüssigkeiten und Sekreten, welche wichtige Funktionen in Bezug auf Blut, Verdauungssekrete und Sperma besitzen.

Zusammenhang zwischen Protein und essentielle Aminosäuren

Das menschliche Körperprotein setzt sich aus 20 verschiedenen Aminosäuren zusammen wovon acht der menschliche Organismus nicht selbst aufbauen kann. Daher sind wir darauf angewiesen diese Aminosäuren mit der täglichen Nahrung in hochwertiger Form aufzunehmen, da sie in verschiedenen Funktionen für Stoffwechselvorgänge lebensnotwendig (= essentiell) sind. Der Gehalt an essentiellen Aminosäuren bestimmt den Wert des Proteins im entsprechenden Lebensmittel.

Protein und die biologische Wertigkeit

Die biologische Wertigkeit ist ein Indiz für die Qualität des Proteins. Sie zeigt wie viel Gramm körpereigenes Protein man aus 100 Gramm des Lebensmittel-Proteins aufbauen kann. Tierische Proteine sind dem menschlichen ähnlicher und können aus diesem Grund viel effizienter zum Aufbau von körpereigener Proteine verwendet werden. Somit sind sie biologisch wertvoll. Die höchste biologische Wertigkeit wird anhand der Kombination von pflanzlichem und tierischem Protein erreicht.

Unterschiede zwischen pflanzlichem und tierieschem Protein

Pflanzliches Protein ist dem tierischen hinsichtlich der Qualität unterlegen, da es weniger essentielle Aminosäuren beinhaltet und eine geringere biologische Wertigkeit besitzt. Pflanzliches Protein aus Lebensmitteln hat jedoch den Vorteil, dass man weniger Fett als Begleitstoff aufnimmt. Es empfiehlt sich daher ein ausgewogenes Verhältnis zwischen pflanzlichem und tierischem Protein anzustreben.

Hülsenfrüchte gelten als ein idealer Proteinlieferant

Hülsenfrüchte

In Hülsenfrüchten wie Bohnen, Erbsen, Linsen, Soja oder Gemüsearten ist sehr gutes Protein enthalten. Hier sollte natürlich auf den biologischen Anbau ohne gentechnische Manipulation/Verarbeitung geachtet werden.

Das Protein der Lupine ist enorm hochwertig, da ihr Protein zu den basischen Proteinen gehört und somit den Körper nicht übersäuert. Es enthält alle 20 Aminosäuren wie die 8 essentiellen in einem sehr hochwertigem Verhältnis.

Pflanzen als Aminosäurelieferanten

Im Vergleich zu Fleisch liefern Proteine aus Pflanzen bis zu 20 unterschiedliche Aminosäuren. Zudem haben tierische Proteine einen enorm hohen Anteil an Purinsäure (Harnsäure), die verantwortlich für die Übersäuerung des Körpers ist. Die Lupine ist im vergleichsweise purinfrei und somit die einzige basische Proteinquelle.

Zu hohe Mengen an tiereischem Protein schaden Ihrer Gesundheit

Im heutigen Fleisch sind lediglich 50% für uns Menschen verwertbare Stoffe enthalten, wohingegen der Anteil bei der pflanzlichen Ernährung bei 90% liegt.

Obwohl die Ernährungswissenschaft das aus einer ganz anderen Sichtweise sieht, gibt es generell nichts nennenswert positives was für einen Fleischkonsum sprechen würde. Schon gar nicht Fleisch im Übermass.

Viele Menschen essen heutzutage immer wie mehr Fleisch. Dies ist schlussendlich schädlich. Fleischkonsum im hohen Masse kann wirklich zu gefürchteten Krankheiten wie Krebs, Gicht und vieles mehr führen.

Fisch, die gesunde Alternative zu herkömmlichen Fleisch?

Viele wissen nicht, dass das Protein im Fisch vom Körper viel einfacher verdaut wird. Zu empfehlen sind eher Fische aus sauberen Seen oder Berggewässern und nicht jene aus Meeren, die kontaminiert oder verschmutzt sind. Aber auch Hochseefisch, welcher auf Fischereiflotten schockgefroren wird ist sehr gesund, weil die Fische und das enthaltene Protein frisch sind.

Ist Schweinefleisch schädlich?

Ist der Verzehr von Schweinefleisch gesund oder ungesund? Hier scheiden sich die Geister. Viele sagen ja, Schweinefleisch ist ungesund, viele nein. Doch was stimmt nun? Soll man komplett darauf verzichten? Sie müssen wissen, dass es einen wesentlichen Unterschied macht, ob Sie Industrie-Schweinefleisch essen, das sind jene Tiere, welche in riesigen Zuchtställen und in engen Räumen nebeneinander stehen und innerhalb kürzerster Zeit mit suspekten Mitteln wie Wachstumshormonen, Anabolika, Antibiotika, Süssstoffe (um den Appetit der Tiere anzuregen) oder Impfungen und bearbeitetes Industriefutter gemästet wurden oder ob es sich hierbei um Schweine aus artgerechter mit Auslauf verbundener Haltung in der freien Natur mit naturbelassener Fütterung und nicht beeinflusster Mastdauer, handelt. Für den gesunden Menschen stellt der mässige Konsum von letzterem genannten Schweinefleisch keine Gefahr dar.

Die artgerechte Haltung und natürliche Fütterung der Tiere macht sich logischerweise auch im Fleisch und der Qualität sehr bemerkbar.

Die Fleischindustrie und die Politik agieren leider genau in entgegengesetzter Richtung. Sie pumpen quasi die Tiere von klein auf mit sehr schädlichen Wachstumshormonen, Impfungen, Antibiotika und vieles mehr. Man lese nur die vielen negativen Medienberichte in dieser Hinsicht. Da überlegt man sich es lieber zweimal, ob man Industriefleisch oder Fleisch vom Bauer nebenan konsumiert.

Fleisch, das aus Tierfabriken stammt

Hühner oder Puten, sowie die allermeisten Schweine kommen aus sogenannten Tierfabriken und werden zweimal jährlich künstlich besamt, somit als Gebärmaschinen ausgenutzt. Pro Wurf kommen dabei zehn bis 15 Junge, wobei die Trägerin nach ungefähr zweieinhalb Jahren Nutzungsdauer dermassen erschöpft ist, dass sie anschliessend notgeschlachtet werden muss.

Am Tag nach der Geburt schneidet man den Ferkeln den Schwanz ab und drei Wochen später beginnt die Mast mit grossen Mengen an Antibiotika, Impfungen und Wachstumshormonen. Diese Tiere werden leider in engen und dunklen Räumen mit Dämmerlicht und Spaltenböden gehalten. Kein Wunder entwickeln die Tiere Verhaltensstörungen wie Aggressionen etc.

Daraus resultiert, dass sich die Tiere bedrängen, die Ohren, Beine und Schwänze (sofern noch vorhanden) abbeisen. Dies fördert eitrige Wunden, verschiedene Erkrankungen, Husten und Entzündungen. Probleme, die gerne ignoriert und verharmlost werden.

Doch als Gegenmittel gibt es Antibiotika ins Futter beigemischt, wobei Menschen, die oft dieses billige Fleisch essen eine Resistenz gegen Antibiotika bilden und im schlimmsten Fall zum Tod führen kann.

Diese schlechte Haltungsart kommt mit einem Mitarbeiter bestens zurecht. Dies wiederspiegelt sich auch im billigen Fleisch aus der Tierhaltung, welches sogar noch günstiger als Hundefutter selbst ist.

Protein für den Muskelaufbau und Diät

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TIERISCHE PROTEINE

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