Kurkuma – Gelbwurz mit grosser Wirkung auf die Gesundheit

Information, Wirkung, Mangel, Dosierung, Nebenwirkungen

0
130
Kurkuma Kapseln kaufen in der Schweiz oder im Body World Fitness Shop Basel - Wirkung, Dosierung und Einnahme

Was ist Kurkuma?

Kurkuma (Curcuma longa) ist eine Pflanze aus der Gattung der Ingwergewächse, die ebenso unter dem Namen Gelbwurz bekannt ist und aus Südasien und Indien stammt. In Indien wird Kurkuma seit Jahrtausenden als Gewürz und Heilmittel verwendet. Als Gewürz deshalb, weil es nicht so scharf wie Ingwer schmeckt, sondern ein wenig bitter mit einer mild-würzigen Note. Hierbei wird der Wurzelstock (Rhizom) der Pflanze gebraucht.

Der Wurzelstock wird im Handel in frischer-, getrockneter- oder in Pulverform angeboten. Kurkuma wird zudem gerne als indischer Safran bezeichnet, weil es noch recht oft als natürliche Lebensmittelfarbe angewendet wird. In den indischen Currymischungen verleiht Kurkuma ihre gelbe Farbe.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und Ayurveda wird Kurkuma schon seit Jahrtausenden von Jahren als Heilmittel gebraucht, da es unterschiedliche ätherische Öle und das hochwirksame Polyphenol mit dem Namen Curcumin enthält, welche beide zusammen die gesundheitsfördernde und heilende Wirkung von Kurkuma ausmachen.

Erst in den vergangenen Jahren wurde Kurkuma dank zahlreichen Studien für die entzündungshemmende, antioxidative sowie schmerzlindernde Wirkung bekannt. In der alten Volksheilkunde war man sich dieser Wirkungen allerdings schon lange bewusst.

Kurkuma Wirkung

Kurkuma wirkt entzündungshemmend

Unser Körper kämpft täglich gegen Entzündungen, denn solche akute und kurzzeitige Entzündungen helfen dem Organismus Schäden zu neutralisieren und vorbeugend bei potentiellen Bakterienbefall zu reagieren und uns zu schützen. Problematisch wird es aber erst dann, wenn bestehende Entzündungen chronisch werden und der Körper diese quasi nicht mehr loswird. Unser Körper erfährt dadurch einen erheblichen Schaden. Eine Studie aus dem Jahr 2002, die in Boston im Women’s Hospital durchgeführt wurde, beweist, dass chronische Entzündungen zu Herzerkrankungen, Alzheimer, Krebs oder metabolische Syndrom führen können oder bestehende Erkrankungen dadurch weiter verstärkt werden.

Das Polyphenol Curcumin, welches in Kurkuma vorkommt hat eine sehr starke entzündungshemmende Wirkung und wird aus diesem Grund zur Vorbeugung und Behandlung von bestehenden Erkrankungen verwendet. Es gibt einige Studien, die Curcumin hinsichtlich der Wirkung mit entzündungshemmenden Medikamenten gleichstellen.

Im Jahre 2014 wurde eine Studie mit Patienten durchgeführt, bei der die Patienten über vier Wochen lang Curcumin eingenommen hatten und tiefere CRP-Werte aufwiesen.


Was ist der CRP-Wert?

CRP steht für C-reaktives Protein und ist ein Indikator für entzündliche Vorgänge im Körper. Ein zu hoher Wert kann auf chronische Entzündungen im Organismus hindeuten und ist als Warnung für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose zu betrachten.


Heisst das jetzt, dass man reines Kurkumapulver essen kann? Nein, denn Kurkumapulver beinhaltet nur 3% Curcumin. Ist das Ziel eine medizinische Wirkung oder gesundheitsfördernde Besserung, so sollte ein möglichst hochwertiges und reines Curcuminextrakt verwendet werden, das mindestens aus 95% Curcumin besteht.

Im Jahr 2015, wurde ebenfalls eine Studie durchgeführt, bei der 117 Teilnehmer, welche unter dem metabolischen Syndrom litten zwei Monate lang 1g Curcumin täglich inklusive 10mg Piperin oder ein Placebo einnahmen. Nach Beendigung der Studie kam man zum Schluss, dass die CRP- und Malondialdehydwerte sanken, wobei die Superoxid-Dismutase-Werte (SOD) gestiegen sind.


Wofür stehen die Malondialdehydwerte?

Ist in Indikator für oxidativen Stress im Körper und entsteht durch den Abbau von mehrfach ungesättigter Fettsäuren.

Was sind Superoxid-Dismutase-Werte (SOD)?

Die Superoxid-Dismutase (SOD) ist das wichtigste antioxidative Enzym im menschlichen Körper und kommt am meisten vor. Er ist verantwortlich für die Neutralisierung der freien Sauerstoffradikale.


Kurkuma wirkt antioxidativ

Täglich entstehen in unserem Körper oxidative Vorgänge, hervorgerufen durch freie Radikale, die mit organischen Stoffen wie die DNS (DesoxyRibonukleinSäure), Fettsäuren oder Eiweisse reagieren und daher Krankheiten auslösen und unseren Alterungsvorgang beschleunigen können. Darum ist es umso wichiger sich vor freien Radikalen zu schützen. Diese Aufgabe übernehmen die Antioxidantien.

Curcumin wirkt neben seiner entzündungshemmender Eigenschaft zudem extrem antioxidativ. Verantwortlich für diese gelungene Eigenschaft ist die chemische Struktur der Curcuminoide, welche freie Radikale wirkungslos und unschädlich macht. Curcuminoide aktivieren darüberhinaus die körpereigenen Antioxidantien, damit freie Radikale effizienter vom Immunsystem bekämpft werden.

Kurkuma kaufen

Die beliebteste Form von Kurkuma Nahrungsergänzungsmittel sind Kurkuma Kapseln mit einem 95% Gehalt an Curcumin und einer Dosierung pro Kapsel von mindestens 500mg Curcuminoiden. Zusätzlich macht es Sinn, wenn das Produkt Piperin beinhaltet, um die Wirkung zu verstärken. Unnötige Zusatzstoffe wie Füllstoffe, Trennmittel dürfen nicht enthalten sein.

Kurkuma gegen Rheuma

Viele leiden unter Rheuma, doch was ist Rheuma? Bei der Erkrankung namens Rheuma handelt es sich um ungefähr 100 unterschiedliche durch Entzündungen verursachte Erkrankungen. Selbst die Bezeichnung an sich verrät einiges über das Leiden der Betroffenen: Rheuma kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet „ziehender, reissender Schmerz“. Bei Rheuma gibt es keine Altersbeschränkung für Patienten. Es können junge sowie auch ältere Menschen betroffen sein. Rheumatische Erkrankungen machen sich einerseits bei „harten“ und andererseits bei „weichen“ Strukturen bemerkbar. Zu den harten Strukturen zählen Gelenke, Knochen und Knorpel. Zu den weichen Strukturen gehören unter anderem Muskeln, Sehnen und Bänder. Rheuma ist eine sehr schmerzhafte Krankheit, davon können die Leidtragenden ein Lied singen. Betroffene sind bedingt durch die Schmerzen, erheblich in den Bewegungen eingeschränkt. Jede Bewegung, jeder Schritt tut weh. Eine falsche Bewegung und schon fühlt sich der bestehende Schmerz hundertfach schlimmer an. Kurkuma kann allerdings Abhilfe schaffen und sorgt für Hoffnung bei den Betroffenen. Es kann auf natürliche Weise die Schmerzen lindern, um so für mehr Lebensqualität sorgen. Natürlich sollte Kurkuma, sofern es wirkt, nicht nur zur Syptombehandlung genutzt werden, denn die Ursache muss eigentlich ermittelt und bekämpft werden. Dies führt uns zur Frage: Wie entsteht Rheuma? Lies weiter und du erfährst wie Rheuma entsteht.

Wie entsteht Rheuma?

Rheuma tritt als rheumatoiden Arthritis am meisten auf. Global gesehen sollen ungefähr 0.5-1% der Bevölkerung von Rheuma betroffen sein. Deutschland  hat gemäss den Aussagen der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie circa eine halbe Million Personen, die Rheuma haben. Frauen leiden doppelt so häufig wie Männer unter der rheumatoiden Arthritis. Die Erkrankung fängt bei den meisten erst in der zweiten Lebenshälfe an. Doch es leiden auch immer mehr Kinder und Jugendliche darunter. Bei der rheumatoiden Arthritis ist eines oder mehrer Gelnke davon betroffen, wobei die Schleumbeutel, Sehnenscheiden und die Innenhaut entzündet sind. Diese Entzündung kann theoretisch alle Gelenke des Körpes befallen. Oftmals sind die Knie oder Handgelenke davon betroffen. Diese Erkrankung ist chronisch und unheilbar. Es führt zu einer progressiven Entzündung der Gelenke, die das Gewebe Stück für Stück in angreift. Deshalb ist eine Frühdiagnoste von enormer Bedeutung für die betroffene Person.

Was sind die Ursachen für Rheuma?

Aktuell haben Forscher bezüglich der rheumatoiden Arthritis, obwohl dies zur häufigsten Rheumaerkrankung gehört, noch keine Ergebnisse für die Entstehung dieser Erkankung finden können. Vermutet wird, dass das Autoimmunsystem etwas damit zu tun haben könnte, weil es bei den unterschiedlichsten Erkrankungen eine zentrale Rolle spielt. Das Immunsystem ist sogar in der Lage körpereigene Substanzen anzugreifen und diese zu zerstören. Eigentlich sollte es aber so sein, dass ein gesundes und gut arbeitendes Immunsystem körpereigene sowie körperfremde Stoffe voneinander unterscheiden kann. Bei der rheumatoiden Arthritis stuft unser Immunsystem die körpereigene Stoffe als fremd ein. Unser Organismus reagiert anschliessend mit einer Entzündung darauf. Der Körper schickt dann Immunzellen in die Gelenke, wo diese entzündungsfördernde Stoffe herstellen. Die Entzündungserscheinung führt zu eiinem Geschwulst der inneren Gelenkshaut. Je mehr Zeit vergeht, umso mehr werden Bänder, Knorpel und Knochen des betroffenen Gelenks zerstört.

Genetische Veranlagungen sollen sogar für die Entstehung von Rheuma verantwortlich sein. Tabakkonsum ist wie bei den meisten Erkrankungen auch ein Risikofaktor für Rheuma. Forscher nehmen an, dass es durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren zu einer totalen Fehlsteuerung des Immunsystems führt. Wie macht sich Rheuma bemerkbar? Die Krankheit macht sich zu Beginn mit folgenden Symptomen bemerkbar: Müdigkeit, Fieber und Appetitlosigkeit. Meistens wird an dieser Stelle keine Diagnose gefunden. Im zweiten Verlauf der Erkrankung fühlen sich die Gelenke warm, geschwollene an und sind oftmals gerötet. Weiterhin wird die Beweglichkeit der Gelenke eingeschränkt und es treten sehr starke Schmerzen auf.

Hilft Kurkuma bei Rheuma?

Nun stellt sich die Frage, ob Kurkuma die Beschwerden einer Rheumaerkrankung reduzieren oder gar rückgängig machen kann? Kurkuma beinhaltet entzündungshemmende Substanzen, die sogar mit der Wirkung von Hydrocortison, Phenylbutazon oder Ibuprofen verglichen wird. Jedoch führt die Kurkuma Einnahme zwecks Linderung rheumatischer Symptome nicht zu starken Nebenwirkungen wie bei einem der genannten Mittel aus der Schulmedizin. Weitere Nebenwirkungen, wie die Bildung von Geschwüren oder die Zerstörung weisser Blutkörperchen, treten ebenso nicht auf.

Kurkuma kann Rheuma lindern, indem es entzündlichen Veränderungen entgegenwirkt, die wiederum als Auslöser für die zum Teil sehr starken Schmerzen gelten. Die Linderung von Entzündungen führt bei den Betroffenen zu eine besseren Beweglichkeit und einer eingehender höheren Lebensqualität und Lebensfreude. Zudem nehmen die Gelenkschwellungen massiv ab.

Der Grund für die positive Kurkuma Wirkung bei rheumatischen Beschwerden sind die enthaltenen Pflanzenstoffe, welche die Entstehung eines Proteins in den Gelenken hemmen. Dieses Protein kann im Körper gewisse entzündungsfördernde Gene aktivieren und deaktivieren. Der Wirkstoff Kurkumin blockiert dieses Protein und somit können diese Gene nicht mehr aktiviert werden. Auf diese Weise können die schmerzhaften Rheumaepisoden (entzündliche Erscheinungen) reduziert werden. Patienten leiden dadurch viel seltener unter einem Entzündungsschub. Die Curcumin Einnahme und deren Wirkung konnte in Untersuchungen bewiesen werden Curcumin der Wirkung eines klassischen Rheumamittels in nichts nachsteht.

Die Kurkuma Wirkung wird heute immernoch weiter untersucht, was auch eine sehr gute Sache ist, denn vielleicht werden in einigen Jahren weitere positive Eigenschaften herausgefunden. Angeblich soll es bereits mit der normalen Einnahme des Kurkuma Gewürzes möglich sein bestehende Schmerzen zu lindern. Sehr viele Schmerzmittel führen im Körper zu massive Nebenwirkungen. Daher wäre eine Senkung der Dosis bedingt durch die positive Kurkuma Wirkung, eine positive Eigenschaft für den Körper. Denn: Je weniger Medikamente der Körper verarbeiten muss, umso besser für die Gesundheit. Die Kurkuma Einnahme zwecks Linderung von entzündungsbasierten Schmerzen sollte immer mit einem Arzt besprochen werden, auch deshalb, weil Kurkuma seine Wirkung erst über längere Zeit richtig entfaltet.

Kurkuma gegen Alzheimer

Wie entsteht Alzheimer?

Über die Entstehung von Alzheimer gibt es immer wieder Studien oder Theorien, die von neuen Forschungen entweder bekräftigt oder dementiert werden. Sehr lange hielt man an der Meinung fest, dass über die Jahre entstandenden Ablagerungen (Plaque) im Gehirn als Ursache gelten. Plaque ist in der Lager im Gehirn die kognitive Leistung des Menschen nach und nach zu verschlechtern. Diese Ablagerungen bestehen aus Proteine, die sich zwischen den Nervenzellen im Gehirn einnisten und dort erheblichen Schaden anrichten. Dieses Beta-Amyloid-Peptid setzt sich aus etwa 38 bis 43 Aminosäuren. Bei einer so langen Aminosäurenette kann das Verkleben nicht gänzlich verhindert werden. Aminosäuren sind die Grundbausteine der Proteine. Hier spielen die Länge und Sequenz eine Rolle für die Funktion des entstehenden Proteins. Im weiteren Verlauf der Krankheit nehmen die geistigen Funktionen Stück für Stück ab. Die Ursache ist das Absterben der Nervenzellen. Im Endstadium der Erkrankung können ungefähr ein Fünftel der Zellen ihre Funktion verlieren und zu den bekannten Symptomen des Alzheimers führen. Auf der ganzen Welt leiden 24 Millionen Menschen an Alzheimer.

Hilft Kurkuma gegen Alzheimer?

Ausgangspunkt für diese Aussagen über die heilende Wirkung des Alzheimers sind verschiedene Fallstudien, wie jene des Chefarztes der japanischen Klinik „Kariya Toyota General Hospital“. Dieser Chefarzt hat drei Alzheimer-Patienten untersucht und konnte nach einem Jahr Behandlung sagen, dass vor allem die emotionalen Störungen nach der kontinuerlichen Einnahme von Kurkuma reduziert wurden. Zu den emotionalen Störungen verstehen wir folgendes:

  • verminderte kognitive Leistung
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Reizbarkeit
  • Erregbarkeit
  • Angstzustände
  • Apathie

Während eine Person eine erhöhte Punktzahl bei dem Test zur Demenzerkrankung erhielt, gelang es den anderen beiden sogar, Angehörige zu erkennen. Abseits dieser Fallstudie existieren weitere Untersuchungen, welche die Ergebnisse unterstreichen. Hier konnte gezeigt werden, dass die antioxidative, entzündungshemmende und entgiftende Wirkung des von Curcumin die Gehirnleistung bei bestehender Demenz verbessert. Curcumin verlangsamt das Absterben Nervenzellen mindert Anzahl an beta-amyloiden Ablagerungen im Gehirn.

Kurkuma verhindert Ablagerungen

Die Ablagerungen von Plaque in unserem Gehirn beeinflussen erheblich die menschliche Gehirnleistung der erkrankten Person. Je weniger Aminosäureketten sich im Bereich des Gehirns ansammeln, desto besser bleibt die Gehirnleistung der Alzheimer-Patienten erhalten. Kukuma ist hier sehr entscheident, denn es verhindert weitere Ablagerungen.

Kurkuma wirkt antioxidativ

Kurkuma wirkt antioxidativ und verhindert so die weitere Entstehung von oxidativem Stress und freien Radikalen. Unser Gehirn ist wegen seinen erhöhten Sauerstoffbedarfes besonders anfällig für oxidativen Stress. Die so entstehenden freien Radikale sind mit für die Entwicklung von Plaques verantwortlich. Antioxidantien wie Kurkuma können effektiv oxidative Vorgänge verhindern. Die Menge an freien Radikalen sinkt im Körper und es entstehen weniger Ablagerungen, wobei der Krankheitsverlauf zu Gunsten des Patienten verlangsamt wird.

Kurkuma verhilft zur Reparatur

Wenn die Gehirnzellen bereits Schäden erfuhren, kann Kurkuma die neuralen Stammzellen zur Selbstreparatur motivieren. In zahlreichen Studien wurde festgestellt, dass das Wachstum der neuralen Stammzellen bis zu 80% steigen kann. Kurkuma kann einerseits die schon vorhandene Alzheimerkrankheit minimieren oder zumindest verlangsamen. Andererseits wirkt Kurkuma vorbeugend gegen die Ansammlung von Proteinen im Gehirn, wodurch so die Leistungsfähigkeit der Gehirnzellen länger erhalten bleibt.

Kurkuma steigert indirekt Leistungsfähigkeit

Curcumin hat nicht nur die Fähigkeit den Abbau von Neuronen zu hemmen, es stimuliert zudem den Aufbau von Nervenzellen. Durch seine antioxidative Wirkung verhindert es Oxidationsvorgänge im Körper. Proteinablagerungen können somit vorbeugend entgegengewirkt werden oder deren Ausmass reduziert werden. Ein Auflösen der Ablagerungen führt zur verbesserten Kommunikation zwischen den Nerven. Dadurch verbessern sich die Funktionen des Patienten. Die Grundlage für die heilenden Wirkung ist die Zusammensetzung des Curcumins. Verglichen mit anderen Molekülen gelingt es Curcumin die Blut-Hirnschranke zu passieren. Daher kann die schützende Wirkung in den Nervenzellen des Gehirns entfaltet und vor freien Radikalen bewahrt werden.

Kurkuma bei hohem Blutzucker

Wenn wir von Blutzucker sprechen, dann meinen wir den Gehalt an Glucose im Blut. Dieser erhöht sich unter gewissen Umständen – zum Beispiel bei Diabetes. Glucose dient für den Körper als Energielieferant. Wenn der Blutzuckerspielgel über längere Zeit erhöht ist, dann kann dies gesundheitliche Folgen haben. Bei höheren Werten empfiehlt es sich, den Blutzucker aktiv zu senken, in dem die Ernährung angepasst wird und an erster Stelle Zucker gemieden wird und auf Vollkornprodukte umgestellt wird. Medikamente wie Metformin können zwar auch hilfreich sein, bergen aber wie alle Medikamente ebenso Nebenwirkungen. An dieser Stelle könnten Naturprodukte einen Versuch wert sein. Curcumin hat die Fähigkeit den Blutzuckerspiegel auf Normalniveau zu bringen. Gesunde und Diabetiker können daher bestens von Kurkuma und deren tollen Inhaltsstoffen einen Nutzen daraus ziehen.

Wie entsteht hoher Blutzucker?

Glucose versorgt das Gehirn, Nierenmark und die roten Blutkörperchen mit Energie, damit deren Funktion und Vorgänge reibungslos ablaufen. Bei gesunden Menschen schwanken die Blutzuckerwerte ständig, vor allem nach dem Essen, denn die Kohlenhydrate lassen die Werte steigen. Nüchtern liegen die Werte zwischen 70 – 99mg pro Deziliter Blut. Nach dem Essen können diese Werte bis auf 160mg steigen. Werden höhere Werte gemessen, so sprechen wir dann von erhöhten Blutzuckerwerten, die dann überwacht werden sollten.

Über einen längeren Zeitraum hohe Blutzuckerwerte, können ein Hinweis auf Diabetes sein. Diabetiker haben Probleme die Kohlenhydrate richtig zu verwerten. Schüttet die Bauchspeicheldrüse zu wenig Inuslin aus (Hormon, Botenstoff), dann kann der Blutzucker nicht optimal eingestellt werden.

Hohe Blutzuckerwerte müssen nicht sofort ein Indiz auf Diabetes sein. Oftmals sind andere Ursachen dafür verantwortlich wie beispielsweise:

  • Stress,
  • schwere Verletzungen,
  • Operationen,
  • Infektionen,
  • Verbrennungen,
  • starke Schmerzen
  • Herzinfarkt

Ebenso eine Störung der Pancreas (Bauchspeicheldrüse), Hirnanhangdrüse, chronischer Magnesiummangel oder unterschiedliche Arzneimittel können den Blutzuckerspiegel längerfristig anheben. Als Symptome kommen einige in Frage, einige davon wären:

  • erhöhter Harndrang,
  • gesteigertes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetischer Fuss.

Die eben erwähnten Symptomen sollten Anlass genug sein, um die Blutzuckerwerte zu senken, um gesundheitliche Schäden zu reduzieren oder vorzubeugen.

Kurkuma gegen hohen Blutzucker

Doch kommen wir nun zur Frage: Hilft Kurkuma bei hohem Blutzuckerspiegel?

Studien konnten zeigen, dass Kurkuma erhöhte Werte wieder senken kann. Curcumin dient hier als Basis für diese Wirkung. In einem Experiment erhielten Probanden mit einer Insulinresistenz, welche dann zu Diabetes führen kann, über 9 Monate täglich 250mg Curcumin. Die Resultate waren sehr positiv: Keiner der Probanden wies Diabetes auf. Bei der Gruppe ohne Curcumin-Einnahme, litten danach ungefähr 16% an Diabetes.

Die Folgen von Diabetes sind nichts schönes, wobei eine rechtzeitige Behandlung unvermeidlich ist. So eine Behandlung findet man aber nur in der Schulmedizin. Falsch gedacht: Die Natur hat für den Menschen alles paar, nähmlich Kurkuma. Gemäss Studien kann Kurkuma die Diabetes-Folgen lindern. Weil Curcumin antioxidativ, schützend und entzündungshemmend wirkt, kann es auc die geschädigten Gefässe wiederherstellen. So sind die Folgeerkrankungen milder oder treten erst später auf, wenn überhaupt.

Bei Menschen mit der Vorstufe von Diabetes ist das Diabetes noch nicht komplett ausgebrochen. Grundsätzlich liegt hier eine Unempfindlichkeit gegenüber Insulin vor. Bei einer Insulinunempfindlichkeit reagieren die Zellen nur eingeschränkt auf Insulin, wodurch der Blutzuckerspiegel nicht mehr optimal reguliert wird. Curcumin kann einer Insulinresistenz entgegenwirken. Die Zellen werden gegenüber Insulin wieder empfindlich, also empfänglich und es kann an den Zellen andocken, damit Zucker aufgenommen und weitertransportiert werden kann.

Diabetiker haben zudem meistens einen Vitamin-D Mangel, das auch in der Bauchspeicheldrüse und deren Betazellen vorkommt. Daher empfiehlt es sich auch Vitamin D einzunehmen.

Kurkuma bei Gehirnerkrankungen

Heute wissen wir, dass sich unsere Nervenzellen untereinander neu verbinden und in gewissen Hirnregionen sogar eigenständig vermehren können. Damit der Körper diese tolle Funktion ausüben kann, benötigt er die Hilfe eines Wachstumsfaktor, der auch neurotrophische Faktor mit der Hauptbezeichnung BDNF (Brain-derived neurotrophic factor) genannt wird und im Gehirn aktiv ist und für diesen Vorgang sorgt.  Alzheimer oder Depressionen wird in einigen wissenschaftlichen Studien mit einem Mangel an diesem Faktor in Zusammenhang gebracht.

Curcumin, welches in Kurkuma vorkommt, soll gemäss Studien den Gehalt des oben genannten Wachstumsfaktor BDNF erhöhen, wobei dadurch Gehirnerkrankungen oder eine verminderte Gehirnleistung (altersbedingt) verhindert oder verzögert werden können.

Wissenschaftler haben bei Alzheimer festgestellt, dass sich zwischen den Neuronen in unserem Gehirn Plaque bildet, welches unzerstörbar sein soll. Forscher konnten zudem Curcumin die Eigenschaft zuordnen, welche die Entstehung von Plaque beeinträchtigen kann. Ärzte könnten Curcumin theoretisch zur Behanldung von Alzheimer anwenden.


Was ist Plaque?

Plaque setzt sich aus unterschiedlichen Stoffen zusammen:

  1. Weiche Stoffe: Fette
  2. Harte Stoffe: Kalk

Plaque im verkalkten Zustand kann leider nicht mehr abgebaut werden und ruht daher wie in Eisberg in der Meeresströmung und stört so den Durchfluss. Eine Entfernung oder Verkleinerung von Plaque ist unmöglich, jedoch die Beeinträchtigung seiner Komposition möglich.

Harter Plaque, das nicht bricht ist besser, denn wenn es in kleine Teile zerfällt, kann es im Organismus zu einem Blutgerinsel bzw. Schlaganfall oder Herzinfarkt kommen.


Kurkuma für Herz-Kreislauf

Herzinfarkte und generell Herz-Kreislauf-Erkrankungen samt alle Folgeerkrankungen gehöhren weltweit zur Todesursache Nr. 1!! Die Thematik rund um Herzerkankungen ist sehr ernst und äusserst kompliziert, weil diese durch die unterschiedlichsten Ursachen beeinträchtigt werden. Weil Curcumin anti-thrombozytisch, entzündungshemmend, antioxidativ agiert, das Herz-Kreislaufsystem stärkt und den Cholesterinspiegel senken kann, hat es durchaus eine Daseinsberechtigung.

Curcumin verstärkt zudem die Funktion der Endothelen am Herz. Endothele stellen die Beschichtung der Gefässe dar, welche den Stoffwechsel zwischen Gefässen und Blut steuern. Ist diese Funktionsweise gestört, so wird auch die Blutdruckregulierung und die Blutgerinnung gestört. Dies kann anschliessend zu Herzerkrankungen führen.

Kurkuma bei erhöhten Cholesterinspiegel

Wieso haben gewisse Menschen höhere Cholesterinwerte?

Cholesterin per se kann nicht negativ betrachtet und verteufelt werden, denn es ist ein sehr wichtiger Bestandteil des menschlichen Körpers, der vom Organismus zum Teil selbst produziert wird. Cholesterin finden wir in der Gallensäure, Zellmembranen und Sexualhormonen Testosteron (männlich) und Östrogen (weiblich). Unser Körper ist in der Lage die von ihm benötigte tägliche Menge selber herzustellen. Kommt mehr Cholesterin hinzu, steigt der Cholesterinspiegel im Blut, wodurch die Gefahr für Folgeerkrankungen ebenso steigt. Eine der Voraussetzung für erhöhte Cholesterinwerte ist eine Ernährung, die sehr viele tierische Produkte und Fett aufweist. Dazu gehören Eier, Fleisch, Fisch, Käse, Joghurt, Milch, Quark etc. Pflanzliche Lebensmittel hingegen beinhalten kein Cholesterin.

Darum Merke dir: Cholesterin ist jedoch nicht gleich Cholesterin! In tierischen Lebensmitteln steckt hauptsächlich das so genannte „schlechte Cholesterin“(LDL-Cholesterin). LDL-Cholesterin greift die Gefässwände an und kann sich an diesen klammern. Freie Radikale verstärken diese negative Auswirkung des LDL-Cholesterins um ein vielfaches. Freie Radikale kommen im menschlichen Organismus vor. Wenn du in der Schule im Chemieunterricht aufgepasst hast, dann weisst du: Moleküle möchten genügend Elektronen haben. Fehlt eines, strebt es nach der Ergänzung seiner Molekülstruktur. So fehlt es dann einem anderen Molekül an einem Elektron. Dieses wird zu einem freien Radikal.

Freie Radikal versuchen andere körperliche Substanzen zu oxidieren. Das LDL-Cholesterin wird dadurch angegriffen und oxidiert durch die freien Radikale. Das Gewebe verliert nun die Fähigkeit das LDL-Cholesterin zu erkennen. Im Körper reichert sich so immer mehr LDL-Cholesterin an, dieses oxidiert erneut und bleibt erneut unentdeckt. Es entstehen gefährliche Plaques, also Ablagerungen, welche die Blutgefässe massiv gefährden.

Wenn LDL-Cholesterin gefährlich wird: Einerseits neigt es sowieso dazu, sich an den Gefässwänden festzuklammen, andererseits wird es in Verbindung mit oxidativem Stress erheblich erhöht. Je weniger LDL-Cholesterin im Körper ist, umso langsamer steigt der LDL-Level durch freie Radikale.

HDL-Cholesterin kennen wir als „gutes Cholesterin“. Es schützt unsere Gefässe, indem es das Cholesterin zurück in die Leber transportiert. Nun behaupten viele, dass je mehr HDL-Cholesterin im Körper vorhanden ist, umso niedriger ist die Gefahr von Erkrankungen. Doch das ist nicht ganz richtig. Die positiven Funktionen des HDL-Cholesterins werden jedoch durch die Einnahme von Curcumin unterstützt, wobei das HDL-Cholesterin stärker agiert.

Vegane Lebensmittel beeinträchtigen den LDL-Wert weniger, darum leiden Veganer und Vegetarier selten unter einem hohen Cholesterin-Level. Wer tierische Fette aus dem Weg geht und trotzdem höhere LDL-Werte aufweist, kann auch genetische Ursachen aufweisen, die für höhere Werte sorgen. Voraussetzung ist an dieser Stelle ist eine geringe Menge an Rezeptoren, welche das Cholesterin resorbieren.

So eine Störung kann bereits seit Geburt bestehehn. Schilddrüsenbeschwerden, Diabetes und Erkrankungen an Niere oder Leber werden zudem oftmals von einem erhöhten Cholesterinspiegel begleitet. Beta Blocker oder Cortison werden zur Behandlung anderer Beschwerden angewendet, stehen jedoch im Verdacht, den Wert negativ zu beeinflussen und das Herz-Kreislaufsystem eherblich zu schädigen.

Wie senkt Kurkuma den Cholesterinspiegel?

Curcumin ist die Basis für die Wirkung auf den Cholesterinspiegel respektive Blutfettwerte. Dieser ist ebenfalls für die intensive Farbe des Gewächses verantwortlich. Versuche an Ratten haben gezeigt, dass die Behandlung mit Kurkuma nach einer fettigen Mahlzeit dazu führt, dass die Tiere 20% tiefere LDL-Werte haben, als Tiere aus der Kontrollgruppe. Ähnliche Resultate erreichten Wissenschaftler im Rahmen von Experimenten mit Menschen.

Die Einnahme von 500mg Curcumin innerhalb einer Woche sorgte für eine Senkung des LDL-Cholesterin- und Triglyceridspiegels der Studienteilnehmer. Das Fundament für die positive Eigenschaft auf die Blutfettwerte ist die Reduzierung von oxidativem Stress im Körper, das durch Freie Radikale entsteht. Diese kommen im Organismus täglich mehrmals vor.

Oxidativer Stress lässt die Fette verändern und stört den ordnungsgemässen Abbau. Stattdessen steigen die LDL-Werte an und die Gefahr für Ablagerungen (Arteriosklerose) erhöht sich. Kurkuma hingegen hat die Eigenschaft, den oxidativen Stress zu reduzieren, wobei es zu einer besseren Fettverstoffwechselung führt.

Kurkuma gegen Krebs

Krebserkrankungen gehören mittlerweile zu den Krankheiten an denen jährlich tausende Menschen sterben, leider – und das müsste nicht sein. Bis dato sind die exakten Ursachen für die Krebsentwicklung nicht geklärt. Die Natur hat uns trotzdem, wissenschaftlich nachprüfbar, Lebensmittel zur Verfügung gestellt, welche eine Tumorbildung verhindern oder bei einer vorhandenen Erkrankung die Lebensqualität verbessern kann.

Die meisten dürfte Kurkuma als indisches Gewürz kennen. Eine Knolle mit viel Geschmack, also bestens für die Küche geeignet.

Kurkuma wird aktuell von Forscher auch in Bezug auf die Vorbeugung und Behandlung von sämtlichen Krebserkrankungen untersucht, weil das in Kurkuma vorkommende Polyphenol Curcumin die Bildung und Teilung von Kresbellen beeinträchtigen kann. Es gibt eine Studie mit dem Hinweis darauf, dass Curcumin bei einer vorhandenen Krebserkrankung wie Brustkrebs und deren Metastasenbildung helfen soll, dass die Streuung in die Lunge verhindert wird.

Wie entsteht Krebs?

Unser menschlicher Organismus erneuert täglich Millionen von Zellen. Wer in der Schule im Biologie Unterricht aufgepasst weiss: Zellen teilen sich im Rahmen von Mitose und Meiose.

Neben den zellulären Bestandteilen ist ebenfalls die Verdopplung des Erbgutes notwendig. Grundlage für die Krankheit ist eine Veränderung zuvor gesunder Körperzellen. Dabei handelt es sich um einen Defekt im Erbgut. Sobald die Balance zwischen Onkogenen, Tumorsuppressor-Genen und Reparaturgenen aus dem Gleichgewicht gerät, vermehren sich die Zellen unkontrolliert. Gleichzeitig kommt es zum Aussetzen des Reparatursystems. Bestimmte Eigenschaften der mutierten Zellen sind dafür ausschlaggebend, dass der Körper den wachsenden Tumor nicht erkennt und durch Abwehrmechanismen zerstört. So gelingt es den Krebszellen beispielsweise, Merkmale gesunder Zellen zu adaptieren, so dass der Körper sie nicht als krank wahrnimmt. Abhängig von der Krebsart wächst der Tumor sehr schnell und aggressiv oder verbleibt eine lange Zeit im Verborgenen.

Wie du oben in der Einführung dieses Artikels vermutlich gelesen hast, ist Kurkuma ein traditionell ayurvedisches Heilmittel auf Naturbasis. Es ist die Hauptzutat von Curry-Pulver, kann allerdings ebenso als Knolle frisch auf dem Markt oder in Reformhäusern erworben und verwendet werden. Die Pflanze soll angeblich in der Lage sein, Krebskranken auf den Weg in zurück zur Gesundheit zu helfen. Wichtig für die antikarzinogene (anti-Krebs) Wirkung ist der Curcumin. Versuche mit Tieren haben gezeigt, dass der Curcumin den Wachstum von Krebs stoppen kann. Vor allem bei Krebserkrankungen im Bereich des Magens, Darms, der Leber, Brust oder Haut konnte sich Kurkuma als unterstützend bewähren. Zudem gelingt es dem Curcumin, die Bildung von Metastasen, wie im Intro dieses Abschnittes, zu minimieren. Studien haben bewiesen, dass Kurkuma sich vor allem bei Brustkrebs positiv auf Metastasen auswirken kann. So kann sich der Tumor nicht mehr vermehren und an anderen Stellen wird die Neubildung verhindert.

Kurkuma wirkt über 2 Wege gegen Krebs:

Curcumin beeinfluss Transkriptionsfaktoren

Kurkuma wirkt hierbei wie ein Trigger auf sogenannte Transkriptionsfaktoren, welche alle für die Tumorbildung relevanten Gene regulieren. Diese kann Kurkuma gezielt deaktivieren, wobei die Ausbreitung von Krebszellen angehalten werden soll.

Curcumin verstärkt die Zellmembranen im Körper

Wissenschaftler aus den USA ist es gelungen die schützende und festigende Wirkung von Curcumin auf die Zellmembranen des Körpers festzustellen. Durch eine höhere Festigkeit der Zellmembranen, wird die Zelle in Bezug auf Krankheitserregern robuster. Die Wissenschaftler fanden ebenso heraus, dass die Zellfestigkeit nur von den gesunden Zellen beeinflusst wurde. Gleichzeitigt wurden die Krebszellen durchlässiger, schwächer und instabiler.

Abnehmen mit Kurkuma

Übergewicht ist in der heutigen Zeit eine häufige Ursache für Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Müdigkeit, Depressionen und Gelenkscmerzen. Viele Menschen leiden unter Übergewicht und dies liegt sicher nicht nur am Überangebot, den Fastfood-Ketten oder der Nahrungsmittelindustrie. Weil die überschüssigen Kilos nicht nur optisch als negativ gelten, sondern ebenso eine gesundheitliche Gefahr mit sich bringen, spielt ein Gewichtsverlust eine entscheidende Rolle, um die Gesundheit zu verbessern und präventiv zu agieren. Für viele ist Abnehmen beziehungsweise eine Diät mehr schlecht als recht und schwierig über längere Zeit durchzuhalten. Kurkuma kann hier Abhilfe schaffen und sogar unterstützend wirken. Kurkuma zum Abnehmen sollte nicht als Wunderwaffe betrachtet werden, denn: Eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung in Kombination mit genügend Bewegung ist die Lösung. Kurkuma bringt zwar die Verdauung in Schwung, kann neue Fettansammlungen verhindern und wirkt vorbeugend gegen Erkrankungen, welche langfristig zu einer Störung des Stoffwechsel führen können.

Kurkuma für den Magen

Entstehung von Verdauungsbeschwerden

Bauchschmerzen, Durchfall, Magenprobleme und Verstopfungen sind bekannte Beschwerden, die fast jeder von uns mindestens einmal im Leben hatte. So vielseitig die Beschwerden sind, so vielseitig gestalten sich die Ursachen und reichen von harmlosen Auslösern bis zu gravierenden Krankheiten. Eine Infektion mit Bakterien oder Viren reicht aus, um an den Symptomen schuld zu sein oder aber Geschwüre sowie Tumore in bestimmten Gegenden des Verdauungstraktes entstehen zu lassen. Die Verdauung besteht aus einem komplex aufgebautem System, das schon im Mund anfängt und sich durch die Speiseröhre, den Magen und die unterschiedlichen Darmregionen hindurchzieht. Wenn wir unter Verstopfungen leiden, dann sind hauptsächlich Dick- und Enddarm an den Symptomen beteiligt. Während der Dickdarm zu Trägheit tendiert, kann im selben Moment eine Störung des Enddarms vorliegen. Eine Trägheit des Dickdarms führt dazu, dass der Speisebrei nicht rechtzeitig weiterbefördert wird. Dann kommt es zum „Stau“, weil vorherige Darmabschnitte weiterhin Nahrung in den Dickdarm bringen, wo die Flüssigkeit sich am Ende staut.

Für die unangenehmen Symptomen sind meistens folgende Faktoren daran schuld:

  • ungesunde Ernährung / Lebensstil
  • Bewegungsmangel
  • Stress
  • Vitaminmangel
  • Medikamente
  • Reizdarmsyndrom
  • Diabetes
  • Hormonstörungen

Verglichen mit den Verstopfungen sorgt Durchfall dafür, dass die betroffene Person mehrmals am Tag dünnen Stuhlgang ausscheidet. Hier kommen auch mehrere Ursachen in Frage:

  • Psyche
  • Infektionen (bakterielle)

Kurkuma, insbesondere der Hauptwirkstoff aus der Knolle namens Curcumin lindert Verdauungsbeschwerden und beruhigt den Magen auf sanfte und gesunde Weise, in dem die Fettverdauung positiv beeinflusst wird. Blähungen und Völlegefühl werden nach einer fettreichen Mahlzeit unterbunden. Gemäss Studien hilft Curcumin sogar gegen Entzündungem im Verdauungstrakt.

Lindert Kurkuma Verdauungsbeschwerden?

Die Kurkuma Pflanze besitzt von Natur aus die tolle Gabe, dank ihre Inhaltsstoffe die Herstellung von Gallenflüssigkeit anzukurbeln. Die Gallenflüssigkeit bildet die Basis für eine intakte Fettverdauung. Wegen dieser Wirkung ist die Kurkuma Anwendung bei Blähungen, Verstopfungen, Völlegefühl und Unverträglichkeit von fettigen Lebensmittel möglich. Voraussetzung für die Wirkung bei Verdauungsschwierigkeiten sind vor allem zwei Inhaltsstoffe. Einerseits Curcumin und andereseits die ätherischen Öle, von denen vor allem Turmeron bemerkt werden muss. Diese üben gemeinsam eine Wirkung auf die Galle aus und bringen sie dazu, vermehrt Flüssigkeit zu produzieren. Die Galle entleert sich innert kurzer Zeit, wodurch zeitgleich die Fettverdauung angekurbelt und unterstützt wird.

Die Entleerung der Gallenblase führt der Körper durch, damit grössere Flüssigkeitsmengen in den Darm transportiert werden. Die Fette können anschliessend von der Galle problemlos zerstückelt werden, wobei der Säuregrad (pH-Wert) im Darm steigt. Ein milderer Säuregrad ist gleichzeitig für eine besser funktionierende Verdauung von hoher Bedeutung. Basis für diesen Vorgang sind gewisse Enzyme (chemische Scheren), die im Darmbereich ihre Effektivität ausüben können. Kurkuma regt die menschliche Verdauung an ohne zusätzliche Medikamente. Die Kurkuma Pflanze greift nicht auf unnatürliche Weise in den Magen-Darmtrakt ein, dennoch lindert sie bestehende Beschwerden sehr effizient.

Kurkuma Nebenwirkungen

Kurkuma hat die tolle Funktion die Leber zu schützen, die allgemeine schützende Wirkung auf die Körperzellen gegen Entartung sowie entzündungshemmende Eigenschaften auf das Herz-Kreislaufsystem. Nebenwirkungen kommen vereinzelt insbesondere dann vor, wenn Curcumin über längere Zeit in hohen Dosierungen eingenommen wird. Bei Auftreten von Nebenwirkungen sollte die Dosierung reduziert oder eine mehrwöchige Einnahmepause eingehalten werden. Die häufigsten Nebenwirkungen betreffen den Magen-Darm-Trakt. Vor allem Menschen mit empfindlichen Schleimhäuten des Magen-Darm-Traktes können bei der Kurkuma Einnahme zu Durchfall, leichten Bauchkrämpfen oder Magenbeschwerden neigen.

Menschen, die unter schweren Lebererkrankungen leiden wie unter einer akuten Leberentzündung, einer Entzündung der Gallenblase oder unter Gallensteinen, sollten Kurkuma in welcher Form auch immer und in zu hoher Dosis vorübergehend besser meiden. Bislang fehlen auch noch ausreichende Schlussfolgerungen über die Einnahme von Kurkuma bei Kleinkindern, bei Schwangeren oder während der Stillzeit. Daher sollte bei diesen Risikogruppen die Kurkuma Einnahme gemieden werden empfehlenswert, vor der erstmaligen Einnahme den Arzt um Rat zu fragen. Denn therapeutisch wirksames Curcumin enthält höhere Wirkstoffgehalte in Milligramm, als wenn Kurkuma nur in der Küche zum Würzen von Speisen gebraucht wird. Wir sprechen von einer Überdosierung mit Curcumin wenn die tägliche Dosis zwischen 8-12 g beträgt. Auch bei gesunden Menschen kann eine Überdosis zu Nebenwirkungen wie mittelschwere Reizungen der Magenschleimhaut führen.

Menschen mit akuter Gastritis, Magenschleimhautentzündung oder Magengeschwüren sollten Kurkuma sehr vorsichtig und nur in Rücksprache mit dem Arzt des Vertrauens anwenden. Eine aussergewöhnliche und sehr rare Nebenwirkung wurde bei Patienten mit thrombozytopenischer Purpura beobachtet. Menschen mit dieser seltenen Erkrankung des blutbildenden Systems dürfen Kurkuma weder als Gewürz noch als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, weil es unter Umständen zu lebensbedrohlichen Nebenwirkungen führen kann. Wechselwirkungen können bei der gleichzeitigen Einnahme von curcuminhaltigen Nahrungsergänzungsmittel und Medikamenten auftreten, welche die Blutgerinnung reduzieren. Patienten, die verschreibungspflichtige Antikoagulantien einnehmen müssen, sind dazu verpflichtet vor der Einnahme von Kurkuma ihren Arzt gut zu befragen.

Kurkuma ist dennoch trotz potentieller Nebenwirkungen ein sehr probates Superfood mit grossem Heilpotenzial bei ausgezeichneter Verträglichkeit. Nebenwirkungen treten nur sehr selten und nur bei Überdosierung auf. Eine Überdosis macht eh keinen Sinn und ist überhaupt nicht nötig, um von den heilenden Eigenschaften zu profitieren. Wichtiger ist es eine moderate Dosierung über einen längeren Zeitraum anzuwenden.

In diesem Artikel verwendete Quellen / Studien:

Dose-escalation and pharmacokinetic study of nanoparticle curcumin, a potential anticancer agent with improved bioavailability, in healthy human volunteers.

Oral supplementation of turmeric decreases proteinuria, hematuria, and systolic blood pressure in patients suffering from relapsing or refractory lupus nephritis: a randomized and placebo-controlled study.

Effects of turmeric on Alzheimer’s disease with behavioral and psychological symptoms of dementia

Efficacy of turmeric in the treatment of digestive disorders: a systematic review and meta-analysis protocol

Potential role of bioavailable curcumin in weight loss and omental adipose tissue decrease: preliminary data of a randomized, controlled trial in overweight people with metabolic syndrome. Preliminary study.

The effect of curcumin on lipid level in patients with acute coronary syndrome.

Effects of curcumin on HDL functionality.

A complex of curcumin and phosphatidylcholine is effective in reducing the symptoms of ostearthritis.

The spice for joint inflammation: anti-inflammatory role of curcumin in treating osteoarthritis

A randomized, pilot study to assess the efficacy and safety of curcumin in patients with active rheumatoid arthritis.

Potential role of curcumin phytosome (Meriva) in controlling the evolution of diabetic microangiopathy. A pilot study.

Curcumin attenuated paracetamol overdose induced hepatitis.

Alternative treatment of gallbladder disease.

Therapeutic potential of curcumin for multiple sclerosis.

Inflammation in atherosclerosis.

Anti-inflammatory properties of curcumin, a major constituent of Curcuma longa: a review of preclinical and clinical research.

Efficacy of curcumin in the management of chronic anterior uveitis.

Antioxidant and anti-inflammatory properties of curcumin.

Protective effects of curcumin on antioxidant status, body weight gain, and reproductive parameters in male rats exposed to subchronic 2,3,7,8-tetrachlorodibenzo-p-dioxin

Brain-derived Neurotrophic Factor

BDNF mRNA is decreased in the hippocampus of individuals with Alzheimer’s disease

Curcumin reverses the effects of chronic stress on behavior, the HPA axis, BDNF expression and phosphorylation of CREB

Curcumin Enhances Neurogenesis and Cognition in Aged Rats: Implications for Transcriptional Interactions Related to Growth and Synaptic Plasticity

Curcuminoids enhance amyloid-beta uptake by macrophages of Alzheimer’s disease patients.

The top 10 causes of death

The protective role of curcumin in cardiovascular diseases.

Endothelial cell functions. Relationship to atherogenesis.

Curcumin and cancer: an „old-age“ disease with an „age-old“ solution.

Curcumin and Cancer Cells: How Many Ways Can Curry Kill Tumor Cells Selectively?

Curcumin as an Anti-Cancer Agent: Review of the Gap Between Basic and Clinical Applications

Mit hoch bioverfügbarem Curcumin gegen Alzheimer, Krebs und Entzündungen