Acerola Kirsche – Die Vitamin-C Spenderin

Information, Wirkung, Mangel, Dosierung, Nebenwirkungen

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Acerola Sauerkirsche Pulver

Acerola Kirsche – Vitamin-C Spenderin aus der Natur

Die Acerola-Kirsche gilt als eine der drei allerbesten Vitamin-C-Ressource auf unserer Erde und hat ein extrem starkes antioxidatives Potential. Die Acerola-Kirsche gibt es in frischer Form nur in ihrer Heimat. Die sehr wertvollen Inhaltsstoffe sind aber ebenso in Fruchtextrakten wie Acerola-Pulver sowie im Acerola-Fruchtsaft enthalten. Das natürliche Vitamin C aus der Acerola-Kirsche wirkt kombiniert mit den anderen enthaltenen Inhaltsstoffen besser als isolierte Ascorbinsäure-Präparate. Vitamin C schützt uns vor den gefürchteten freien Radikalen und somit vor Krankheiten wie Krebs und Strahlenschäden durch Elektrosmog etc.

Acerola gilt als Ressource der Gesundheit

Die Acerola mit der botanischen Bezeichnung Malpighia glabra, Malpighia emarginata oder Malpighia punicifolia genannt ist eine Pflanzenart aus der Familie der Malpighiengewächse, welche ihren Ursprung in der mexikanischen Halbinsel namens Yucatán hat. In der heutigen Zeit sind die Sträucher respektive kleinen Bäume, die immer grün sind, in zahlreichen südamerikanischen Ländern, sowie in Mittelamerika, vor allem in Brasilien aber auch auf Jamaika, im Süden der USA, in Indien, Afrika und Australien kultiviert.

Bereits die altbekannten Maya-Völker sahen die Acerola als Ressource der Gesundheit und wussten ihre kleinen heilsamen Früchte besonders zu schätzen. Die Aceroola Frucht wurde damals gezielt verzerrt, um die körperliche Abwehr zu stärken.

Der Name Acerola wurde allerdings erst von den spanischen Eroberern geprägt, weil sie die exotischen Früchtchen optisch sehr an die süssen Kirschen in ihrer spanischen Heimat erinnert hatten. In deutschen Sprachraum Schweiz, Deutschland und Österreich wird Acerola als Acerola-Kirschen oder Barbados-Kirschen bezeichnet. Zwar handelt es sich in beiden Fällen um Steinfrüchte, jedoch ist die Acerola Frucht nicht mit unserer Süsskirsche verwandt oder vergleichbar. Die Acerola-Kirschen schmecken nicht süss, sondern extrem sauer.

Überall dort, wo die Acerola Frucht gedeiht, werden die frischen Früchte pur gegessen und ausserdem dafür gebraucht, um daraus Säfte, sowie die unterschiedlichsten Heilmittel wie Fruchtextrakte zu produzieren. Die darin enthaltene Säure wird allerdings in all diesen Acerola-Zubereitungen mit sehr viel Zucker angereichert.

Acerola-Kirsche in der Volksheilkunde

Die Aceorla-Kirsche wird in der tra­di­tio­nel­len Me­di­zin in Lateinamerika häufig verwendet auf Grund der zu­sam­men­zie­hen­den, anti-ent­zünd­li­chen, sti­mu­lie­ren­den und harn­trei­ben­den Ei­gen­schaf­ten, um rechtzeitig Krank­hei­ten vor­zu­beu­gen und behandeln zu können.

In Bra­si­li­en wird die Acerola und deren Wirkung verwendet, um das Herz-Kreis­lauf-Sys­tem zu stär­ken, aber auch um Durch­fall und zu behandeln und die Wund­hei­lung positiv zu un­ter­stüt­zen. Die fri­schen Acerola Früch­te finden Verwendung ebenso bei Fie­ber, Blut­anämie (tiefe Anzahl an roten Blutkörperchen), Dia­be­tes sowie Leberproblemen wie He­pa­ti­tis und gel­ten daher immer dann als ein idea­les The­ra­peu­ti­kum, wenn der Kör­per durch Krank­hei­ten oder ähnliches eine Schwächephase durchmacht.

Aus Seiten der Wis­sen­schaft be­gann das In­ter­es­se für die Ace­ro­la-Kir­sche erst recht spät und zwar ab der Mitte des 21. Jahr­hun­derts zu steigen, als süd­ame­ri­ka­ni­sche For­scher im Dschun­gel auf die Früch­te sties­sen und sie di­ver­sen Ana­ly­sen un­ter­zo­gen haben. Es konnte erst­mals wis­sen­schaft­lich ge­klärt werden, wieso die Ace­ro­la-Kir­sche so eine grosse Heilwirkung hat: Sie ist ein ex­trem guter Vit­amin-C-Spender.

Acerola-Kirsche –  Eine der besten Vitamin-C-Spenderin weltweit

Die Ace­ro­la-Kir­sche gehört zur Gruppe der Superfoods. Denn aktuell sind welt­weit nur zwei Früch­te be­kannt, welche mehr Vitamin C enthalten als die Acerola-Kirsche. Dies wären die Camu-Camu aus dem Amazonas und die aus­tra­li­sche Busch­pflau­me.

Es scheint der Glaube, dass die Ace­ro­la-Kir­sche keine an­de­ren Nähr­stof­fe aufzuweisen hat, weil sie sich zu 93% aus Was­ser zusammensetzt und kaum Protein, Fett oder Koh­len­hy­dra­te beinhaltet. Acerola Früchte beinhalten pro 100g zwi­schen sa­gen­haf­ten 1’700 und 5’000mg Vit­amin C. Vergleicht man an dieser Stelle Orangen oder Zitronen, welche oft als Vit­amin-C-Bom­ben tituliert wer­den, nur ungefähr 50mg Vit­amin C.

Doch wie hoch ist der Vitamin-C-Gehalt in der Acerola-Kirsche nun wirklich?

Wie hoch der Vit­amin-C-Ge­halt der Ace­ro­la-Kir­schen wirklich ist, hängt von sehr vielen unterschiedlichen Ansichtspunkten ab wie beispielsweise der Stand­ort der Ace­ro­la-Pflan­ze, aber ebenso der Rei­fe­grad der Früch­te ist ein entscheidender Faktor. Je un­rei­fer die Frucht ist, desto mehr Vit­amin C.

Unglücklicherweise wer­den fri­sche Ace­ro­la-Kir­schen nur in den An­bau­län­dern der Ace­ro­la verkauft, weil die Acerola Pflan­ze nur in tropischem und subtro­pi­schem Klima über­le­ben kann und die Acerola Früch­te so emp­find­lich sind, dass diese schon nach nur 3 – 5 Tage nach der Ernte ver­der­ben.

Acerola-Trockenfrüchte

Glücklicherweise wird aber in Einkaufszentren eine riesige Aus­wahl an hoch­wer­ti­gen Ace­ro­la-Pro­duk­ten an­ge­bo­ten, wodurch auch Sie nicht auf die ge­sun­den Frücht­chen ver­zich­ten müs­sen. Die Ace­ro­la-Kir­schen wer­den schon im Ursprungsland gleich nach der Ernte schock­ge­fro­ren. Je scho­nen­der der Tro­cken­vor­gang war, desto höher ist folgedessen der Wirk­stoff­ge­halt und somit Ihr Nutzen aus der Frucht..

In Ace­ro­la-Tro­cken­früch­ten und Ex­trak­ten ste­cken auf­grund des Was­ser­ent­zugs mehr Nähr­stof­fe als in der gleichen Quantität fri­scher Ace­ro­la-Kir­schen. 100g getrocknete Acerola-Früchte enthalten 15.6g Vitamin C.

In Mit­tel­eu­ro­pa wer­den Ace­ro­la-Tro­cken­früch­te aktuell noch rar an­ge­bo­ten. Jedoch fin­den sie stets ihren Weg in Birchermüs­lis, Frucht­schnit­ten oder Früch­te­tees. Die ge­trock­ne­ten Ace­ro­la-Kir­schen sind nach dem Öff­nen etwa einen Monat halt­bar mit der Voraussetzung, dass sie bei einer Tem­pe­ra­tur zwi­schen 5 und 10 Grad ge­la­gert wer­den.

Acerola Saft – Säfte aus der Vitamin C Kirsche

Beim Ace­ro­la-Saft hängt Qua­li­tät des Pro­dukts vom Herstellungsverfahren ab. Wichtig ist an dieser Stelle, dass die Acerola Früch­te nach deren Ernte sofort ent­kernt und ge­presst wer­den. Daher ach­ten Sie bitte beim Kauf von Acerola Saft dar­auf, dass nicht jeder Saft, der Ace­ro­la-Kir­schen be­inhal­tet, auch ge­sund ist.

Acerola Unterschiede:

Ace­ro­la Di­rekt­saft (Mut­ter­saft): Der Acerola Direktsaft wird aus der 1. Pres­sung der Ace­ro­la-Kir­schen ge­won­nen, wobei der Frucht­ge­halt bei 100% liegt. Grundsätzlich wird der extrem saure Ace­ro­la-Di­rekt­saft nicht rein ge­trun­ken, son­dern mit Was­ser ver­dünnt oder in Smoot­hies oder an­de­re Säfte beigefügt.

Ace­ro­la Frucht­saft aus Kon­zen­trat: Nach der Pressung wird dem Saft ungefährt 95% Was­ser ent­zo­gen. Ein Kon­zen­trat ist vorteilhaft, weil so gros­se Saft­men­gen zu ge­rin­gen Lieferkos­ten preis­wert ver­schickt wer­den kön­nen. Am Zielland eingetroffen wird das Kon­zen­trat wie­derum mit Was­ser ver­dünnt und als „Saft aus Kon­zen­trat“ ver­kauft. Dieser Hinweis steht auch als Deklaration auf dem Etikett/Label.

Ace­ro­la Frucht­nek­tar: Das Gesetzt schreibt einen Mindestgehalt an Furchtsaft/Fruchtmark vor. So liegt dieser Mindestgehalt lediglich zwi­schen 25 und 50%. Ace­ro­la-Frucht­nek­tar darf zudem bis zu 20% Zuckeranteil des Ge­samt­ge­wichts beinhal­ten.

Ace­ro­la Frucht­saft­ge­tränk: Das Fruchtsaftgetränk zählt zu den Er­fri­schungs­ge­trän­ken und ist fogledessen nicht der Frucht­saft­ver­ord­nung untergeordnet. Somit dürfen abgesehen von Zu­cker auch Aro­ma­stof­fe hinzugefügt wer­den.

Möchten Sie, dass der Ge­nuss einen ge­sund­heit­li­chen Stellenwert haben soll, dann stehen Ihnen nur die ersten zwei Optionen zur Auswahl. Bitte beachten Sie im Sinne der Roh­kost, dass alle Frucht­säf­te grundsätzlich bei 80 – 85 Grad pas­teu­ri­siert wer­den, um so die Halt­bar­keit zu gewährleisten.

Es ent­ste­hen zwar Nähr­stoff­ver­lus­te, den­noch zeich­nen sich Ace­ro­la-Frucht­säf­te durch einen hohen Vi­tal­stoff-Ge­halt aus.

Acerola Pulver

Acerola-Kirschen werden am häufigsten als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Extrakten in Pulverform angeboten. Acerola-Pulver kann aus dem Fruchtsaft aber auch aus dem Fruchtfleisch der Acerola-Kirsche gewonnen werden. Aus dem püriertem Fruchtfleisch enthält das Acerola-Pulver alle naturbelassene Nahrungsfasern sowie eine gröbere Struktur. Fruchtsaft-Pulver aus getrocknetem Fruchtsaftkonzentrat hingegen ist fast frei von Nahrungsfasern und hat eine feinere Struktur als Acerola-Pulver aus dem Fruchtfleisch.

Analysen konnten beweisen, dass die Gefriertrocknung die schonendste Prozedur ist, um Acerola-Pulver herzustellen. Die ursprüngliche Struktur der Acerola-Kirschen bleibt somit erhalten und die Trocknung erfolgt bei Temperaturen von bis zu maximal 30 Grad.

Ein wichtiger Faktor ist, dass bei der Gefriertrocknung die hitzeempfindlichen Inhaltsstoffe wie Vitamin C und die sekundären Pflanzenstoffe viel besser erhalten bleiben als bei der ursprünglichen Trocknungsprozedur. Gemäss  einer Studie an der Federal University of Sao Carlo (Brasilien) gibt es bei der Gefriertrockung keine Vitamin-C-Verluste. Hingegen liegt der Vitamin-C-Verlust bei durch Heissluft getrockneten Acerola-Kirschen bei über 60%. Wegen des hohen Vitamin-C-Ausgangsgehaltes versorgen jedoch auch die übrig gebliebenen 40 Prozent meistens noch mit mehr als genug Vitamin C für den menschlichen Körper.

Nach der Gefriertrocknung ist die Sprühtrocknung die zweitbeste Möglichkeit, das sich bei der Produktion von Acerola-Pulver bewiesen hat. Die Wasserverdampfung sorgt für eine Abkühlung der Temperatur der Pulverpartikel und liegt bei ungefähr 60 – 80 Grad.

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Vitamin C Gehalt in Acerola Pulver

Nach dem Trocknen wer­den die Ace­ro­la-Kir­schen anschliessend zu Ace­ro­la-Pul­ver ge­mah­len, welches alle Mineralstoffe, Vit­ami­ne und se­kun­dä­ren Pflan­zen­stof­fe der fri­schen Acerola-Früch­te beinhaltet. An dieser Steller va­ri­iert die Menga abhängig des Her­stel­lungs­ver­fah­ren von Pro­dukt zu Pro­dukt. Sehr Hoch­wer­ti­ges Ace­ro­la-Pul­ver ent­hält pro 1g ungefähr 200mg Mil­li­gramm Vit­amin C (zum Beispiel das Acerola Pulver von Biogenial). Angenommen Sie nehmen täglich 4g Acerola Pulver davon, dann führen Sie Ihrem Körper sagenhafte 800mg Vitamin C zu­sätz­lich zum Vit­amin-C-Ge­halt Ihrer alltäglichen Nah­rung.

Des Weiteren gibt es im Internet Ace­ro­la Lutsch­ta­blet­ten, welche Ace­ro­la Pul­ver beinthal­ten. Acerola Lutschtabletten sind für jene Men­schen vorteilhaft, die Mühe mit dem Verzehr des Ace­ro­la-Pul­ver haben, weil sie es zu sauer finden. Acerola Lutsch­ta­blet­ten sind oft mit Xylit / Birkenzucker ge­süsst, weil sie andernfalls zu sauer wären. Eine Ta­ges­portion an Ace­ro­la Lutsch­ta­blet­ten von GetUp  lie­fert in unserem Beispiel 300mg Vit­amin C. Als Süssungsmittel wird bei unseren Acerola Lutschtabletten Xylit / Birkenzucker verwendet, eine zahn­freund­li­che Zuckervariante, die 40% weniger Ka­lo­ri­en ent­hält als Zu­cker und den Blut­zu­cker­spie­gel mit einem gly­kämi­schen Index von 10 kaum be­ein­flusst.

Acerola Pulver- Wie viel Vitamin C benötige ich?

Wissenschaftler sind sich einig: Der Mensch braucht Vit­amin C, um über­le­ben zu kön­nen. Das ist Fakt! Vit­amin C hat im Kör­per die Verantwortung über vielerlei wich­ti­gen Funktionen, die anno 2013 von For­schern an der Uni­ver­si­ty of Ra­jast­han schön zusammengeführt wur­den.

Vit­amin C sorgt für eine nor­ma­le Funk­ti­on der Blut­ge­fäs­se, un­ter­stützt den Kör­per bei der Aufnahme des essentiellen Mineralstoff Eisen, schützt als star­kes An­ti­oxidans / Ra­di­kal­fän­ger unsere Zel­len vor oxi­da­ti­vem Stress und op­ti­miert dadurch unter anderem auch das menschliche Im­mun­sys­tem. Vit­amin C reduziert das Ri­si­ko für Dia­be­tes, Arteriosklerose, Krebs, De­menz-Er­kran­kun­gen und trägt sogar zur Hei­lung von Krank­hei­ten bei­.

Unsicherheit ist dann vorhanden, wenn es um die Menge an benötigtem Vitamin C geht, die der Mensch braucht. Gemäss der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE) und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt der Bedarf bei etwa 100mg Vitamin C täglich. Täglich ist folglich lediglich ein Esslöffel (ca. 13 Milliliter) des Muttersaftes oder weniger als ein Gramm Acerola-Pulver nötig, um diese empfohlene Tagesdosis zu erreichen.

HIerbei wird aber desöfteren übersehen, dass diese Richtlinien nur für gesunde Erwachsene gelten, jedoch nicht aber für diejenigen Menschen, die schwanger sind oder stillen, starken körperlichen und/oder psychischen Belastungen haben, viel Alkohol trinken, rauchen, bestimmte Medikamente einnehmen müssen wie beispielsweise Antibiotika oder die altbekannte Antibabypille, Stress im Alltag haben, an Infektionen leiden oder sich gerade von einer Operation erholen müssen. Aber auch Drogenabhängige haben einen sehr erhöhten Vitamin-C-Bedarf.

An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass es weniger als 10% unserer Bevölkerung auch wirklich schafft, sich über die Ernährung mit der winzigen Menge von nur 100mg Vitamin C zu versorgen. Das liegt daran, dass heutiges Obst, Salate und Gemüse nicht immer zu den beliebtesten Lebensmittel gehören. Werden die genannten Lebensmittel aus diesme Grund gemieden und stattdessen zu Back- und Teigwaren, Fleisch und Milchprodukten bevorzugt, ist ein Vitamin-C-Mangel vorprogrammiert. In diesem Fall ist eine Nahrungsergänzung fast schon Pflicht, wenn man mindestens einigermassen gesund bleiben will.

Kommen zusätzlich die oben genannten alltäglichen Belastungen vor, erhöht sich der Vitamin-C-Bedarf. Dann können täglich 500 bis 1000mg Vitamin C nötig sein.

Bei schweren Krankheiten werden oft intravenös hohe Dosierungen an Vitamin-C (30.000 bis 60.000mg) zu therapeutischen Zwecken verabreicht und haben mit einer herkömmlichen Vitamin-C-Versorgung nichts zu tun.

Vitamin C: Gesunde Menschen brauchen ebenso mehr als 100mg Vitamin C täglich

For­scher von der Uni­ver­si­ty of Ca­li­for­nia sind bereits im Jahr 1992 auf­grund einer Lang­zeit-Stu­die mit 10’000 Pro­ban­den zum Fazit ge­kom­men, dass Men­schen, die jeden Tag 800mg Vit­amin C zu sich neh­men, eine um sechs Jahre hö­he­re Le­bens­er­war­tung haben als jene, die nur 60mg Vit­amin C täglich zuführen. Das Ri­si­ko, an einer Herz-Kreis­lauf-Krank­heit zu sterben, reduzierte sich um bis zu 42%.

An der Ore­gon State Uni­ver­si­ty hat eine Studie im Jahre 2012 verdeutlicht, dass die emp­foh­le­ne Ta­ges­do­sis für Vit­amin C un­be­dingt angepasst wer­den muss. Die For­scher schlu­gen für ge­sun­de Erwachsene eine täg­li­che Do­sie­rung von 200mg Vit­amin C vor, die in ma­xi­mal 10g Ace­ro­la Kir­schen oder in etwas mehr als 1 Gramm Ace­ro­la-Pul­ver vorkommen.

Es muss aber berücksichtigt werden, dass die Bio­ver­füg­bar­keit bei erhöhter ora­ler Ein­nah­me von Vit­amin C sinkt. Der An­stieg der im Blut nach­weis­ba­rer Menge an Vit­amin C liegt bei Do­sie­run­gen von über 3g pro Tag bei we­ni­ger als 30%.

Die Menge 200mg Vit­amin C täglich gelangt allerdings zu fast 100% des Vit­amin C in den Körper-Stoff­wech­sel. Wich­tig ist allerdings, dass Sie die Vit­amin-C-Ressource wie Acerola Pulver auf meh­re­re Gaben pro Tag auftei­len, da Sie so die Ver­wer­tung des Vitamin C verbessern.

Acerola Kirsche: Natürliches Vitamin C wirkt besser als künstliche Ascorbinsäure

Anfangs des 20. Jahr­hun­derts gelang es diversen Biochemikern die Isolation von Vit­amin C (As­cor­bin­säu­re). Die Jah­res­pro­duk­ti­on an künst­lich her­ge­stell­ter As­cor­bin­säu­re liegt mittlerweilte global bei rund 80’000 Ton­nen, wobei die Jah­res­um­sät­ze im mil­li­ar­den­stel­li­gen Be­reich liegen und chinesische Bil­lig­im­por­te erobern den Welt­markt.

Längst weiss man, dass die iso­lier­te und somit syn­the­ti­sche As­cor­bin­säu­re dem na­tür­li­chen Vit­amin C nicht das Was­ser rei­chen kann, da Vit­ami­ne in der natürlichen Struktur für den Kör­per viel bes­ser resorbierbar und ver­füg­bar sind. Ace­ro­la Kir­schen beinhal­ten so wie alle an­de­ren Obst- und Ge­mü­se­ar­ten neben Vit­amin C auch viele wei­te­re ge­sund­heits­för­dern­der Nähr­stof­fe und se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe, welche sich in ihrer Wir­kung ge­gen­sei­tig positiv beeinflussen (Synergiewirkung / Synergieeffekt) oder auch hem­men kön­nen.

Ein Experiment konn­te be­we­isen, dass 20mg na­tür­li­ches Vit­amin C die gleiche an­ti­oxi­da­ti­ve Wirkung hat wie die 100fa­che Menge an syn­the­ti­schem Vit­amin C. Wird Vit­amin C aus dem Verbund ver­schie­de­ner Wirk­stof­fe los­ge­löst, bleibt von ihm nicht mehr als das nack­te Molekül also quasi das che­mi­sche Ge­rüst der As­cor­bin­säu­re.

Eine Studie aus Japan hat gezeigt, dass na­tür­li­ches Vit­amin C aus dem Acerola-Kirschsaft bes­ser vom Kör­per resorbiert wer­den kann als reine As­cor­bin­säu­re und lang­sa­mer vom Kör­per aus­ge­schie­den wird. Diese Wirkungen kommen daher, dass wei­te­re in der Ace­ro­la Kir­sche ent­hal­te­ne Stof­fe wie Fla­vo­no­ide die Resorbtion von Vit­amin C erhöhen und die Aus­schei­dung deutlich hem­men.

Das Max Rub­ner-In­sti­tut in Karls­ru­he ist der Meinung, dass scho­nend her­ge­stell­te na­tür­li­che Ace­ro­la Pro­duk­te die bes­se­re Lö­sung ist als künstlich hergestellte As­cor­bin­säu­re aus dem Labor.

Acerola Kirsche: Sekundäre Pflanzenstoffe sind extrem wichtige Antioxidantien

Die Acerola-Kirsche wurde durch ihren sehr hohen Vitamin-C-Gehalt bekannt. Viele vergessen, dass die sauren Früchtchen eine Vielzahl an gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe besitzen, die für unseren Körper vorteilhaft sein können. Weit mehr als 20 Vitamine und Mineralstoffe bzw. Spurenelemente gehören zu dieser Gruppe, welche allerdings bei der kleinen quantitätmässigen Resorbtion eines Acerolapulvers oder Acerola-Muttersaftes nicht so sehr ins Gewicht fallen.

Noch viel interessanter scheint hier die acerolatypische Mischungen an sekundären Pflanzenstoffen. Zu denen zählen Beta-Carotin und verschiedene Flavonoide wie Rutin und Anthocyane, welche sich in vielfacher Art und Weise äusserst positiv auf die Gesundheit auswirken. Einige Hersteller von Acerola-Pulvern verwenden sowohl reife aber auch unreife Früchte, weil die Flavonoide besonders in unreife Früchte in hohen Konzentrationen vorkommen. Aus Acerola Kirschen kann so das beste jeweils miteinander kombiniert werden.

Eine Vielzahl an Studien konnten zeigen, dass Flavonoide eine antioxidative, antiallergische, antientzündliche, schmerzlindernde, antivirale und antimikrobielle Wirkung besitzen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs reduzieren. Folgedessen können Flavonoide zur Heilung von bereits eingetretenen Krankheiten führen.

Die medizinische Wirkung der Acerola Kirsche wird auf das Zusammenspiel der antioxidativen Inhaltsstoffe zurückgeführt, die den Körper vor freien Radikalen und vor Krankheiten schützen. Tatsächlich gibt es kaum eine andere Frucht, die einen so hohen ORAC-Wert aufweist wie die Acerola-Kirsche: Der ORAC-Wert bei der Acerola Kirsche beträgt bis zu 70.000 µmol TE/100 g! Vergleichen wir hier den ORAC-Wert der Goji-Beere bei 25.000 und der Acai-Beere bei 18.500.

Acerola Kirsche macht freies Eisen unschädlich

Wussten Sie, dass die Bil­dung von zu vielen frei­en Ra­di­ka­len diverse Gründe hat?Freies Eisen ist eines dieser Gründe. Eine Ei­sen­über­las­tung entsteht dann, wenn es beispielsweise durch stetig durch­ge­führ­te Trans­fu­sio­nen von roten Blut­kör­per­chen, aber auch durch Ei­sen­prä­pa­ra­te oder einen hohen Konsum von tie­ri­schen Le­bens­mit­teln, die viel Eisen enthalten wie Fleisch, Wurst & etc.

Eine Ei­sen­über­las­tung kann zu de­ge­ne­ra­ti­ve Schä­den in allen Ge­we­ben führen und fördert vorhandene Schäden noch mehr. Somit sind alle Or­ga­ne be­las­tet. Frei­es Eisen kann zu Dia­be­tes Typ 2, Ar­te­rio­skle­ro­se, Herz­in­farkt, Schlag­an­fall und Krebs füh­ren und ist eine we­sent­li­che Ur­sa­che für Demenz / Alz­hei­mer.

Eine bra­si­lia­ni­sche Stu­die an der Uni­ver­si­da­de da Região da Cam­pan­ha ist im Jahr 2016 zum Schluss gekommen, dass der Saft aus un­rei­fen und rei­fen Ace­ro­la-Kir­schen vor Schä­den durch frei­es Eisen schützt.

Acerola Kirsche schützt vor Krebs und ionisierender Strahlung

Viele Arzneistoffe wie Cy­clo­phos­pha­mid, das zur Therapierung von Krebs und bei der Be­hand­lung von Au­to­im­mun­er­kran­kun­gen zum Ein­satz kommt, kön­nen zu einer dau­er­haf­ten Ver­än­de­rung der DNA füh­ren. Diese Arzneistoffe können ge­sun­de Kör­per­zel­len zu un­kon­trol­liert wach­sen­den Tu­mor­zel­len mu­tie­ren lassen.

Eine Stu­die bra­si­lia­ni­scher For­scher von der Uni­ver­si­da­de Tec­nológica Fe­deral do Paraná hat bewiesen, dass der Ace­ro­la-Saft der Mu­ta­ti­on ent­ge­gen­wirken und die Ent­ste­hung von Krebs ver­hin­dern kann.

Io­ni­sie­ren­de Strah­lung (dar­un­ter UV-, ra­dio­ak­ti­ve und Rönt­gen-Strah­lung) führt auch zu einer er­höh­ten Bil­dung frei­er Ra­di­ka­le, weil deren Schwingung nicht mit unseren natürlichen Zellschwingung übereinstimmt, folgedessen fallen die Zellen quasi aus dem Konzept. Wis­sen­schaft­ler von der mit dem Namen Uni­ver­si­da­de Esta­du­al de Ma­ringá haben festgestellt, dass das Frucht­fleisch der Ace­ro­la-Kir­sche uns vor zu­sam­men­hän­gen­den Schä­den be­schützen kann.

Daher empfehlen sie Pa­ti­en­ten, die mit io­ni­sie­ren­der Strah­lung in Kon­takt kom­men beispielsweise bei der Schild­drü­sen-Dia­gnos­tik und -Be­hand­lung entsprechende Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel wie Ace­ro­la-Pul­ver ein­zu­neh­men.

Acerola Pulver: Was muss ich beim Kauf berücksichtigen?

Tausende Acerola Produkte füllen weltweit die Märkte, ob in Online-Shops oder in physische Läden, schnell können Sie daher den Überblick verlieren. Daher legen wir Ihnen 7 Ratschläge ans Herz:

1. Ratschlag: Auf dem Produktetikett soll­te das Her­stel­lungs­ver­fah­ren aufgelistet sein, das Ihnen ver­rät, wie scho­nend die Ace­ro­la Kir­schen ver­ar­bei­tet wur­den. Ge­frier­ge­trock­ne­tes Ace­ro­la-Pul­ver ist auch für Roh­köst­ler sehr gut ge­eig­net. Nachteilig ist, dass das Ver­fah­ren extrem auf­wän­dig ist und ent­spre­chen­de Ace­ro­la-Prä­pa­ra­te daher teurer sind.
2. Ratschlag: Kau­fen Sie nur Ace­ro­la Pul­ver, des­sen Ver­pa­ckung oder Bei­pack­zet­tel Ihnen die In­halts­stof­fe und ge­nau­en Men­gen­an­ga­ben offenlegt. Dann wissen Sie wie viel Vit­amin C und an­de­re Wirk­stof­fe das Pul­ver beinhaltet.
3. Ratschlag: Ach­ten Sie bitte un­be­dingt dar­auf, dass das Ace­ro­la Pul­ver frei von syn­the­ti­schem Vit­amin C ist, denn synthetisches Vitamin C wird oft hinzugefügt und hat im Vergleich zu na­tür­li­chen Vit­amin C ei­ni­ge Nach­tei­le.
4. Ratschlag: Hoch­wer­ti­ges Ace­ro­la Pul­ver ent­hält keine Zu­sät­ze wie Zu­cker, Süss­stof­fe, Kon­ser­vie­rungs­mit­tel oder Farb­stof­fe.
5. Ratschlag: Ach­ten Sie auf even­tu­ell ent­hal­te­ne Trä­gerstof­fe. Diese sind beim Sprüh­ver­fah­ren not­wen­dig, weil das Ace­ro­la Pul­ver ansonsten sehr emp­find­lich gegen Sau­er­stoff wäre und schnell ver­klum­pen oder ver­der­ben würde. Vielmals wird hier Maltodextrin (Zuckermischung) verwendet, die aus Stär­ke (Wei­zen- oder Mais­stär­ke) ge­won­nen wird.
Wenn Sie Wert auf Gen­tech­nik­frei­heit legen, erkundigen Sie sich ob dabei Gen­mais zum Ein­satz kam.
6. Ratschlag: Sollten Sie vegan leben oder lei­den an einer Glu­ten­un­ver­träg­lich­keit? Dann ach­ten Sie na­tür­lich auf ve­ga­ne Qua­li­tät und Glu­ten­frei­heit.
7. Ratschlag: Set­zen Sie heutzutage nur auf Bio-Qua­li­tät!

Acerola Pulver Lagerung

Weil der na­tür­li­che enthaltene Frucht­zu­cker im Ace­ro­la Pul­ver emp­find­lich auf Sau­er­stoff re­agiert, Was­ser aus der Luft an­zieht und es da­durch ver­klumpt, soll­ten Sie es stets tro­cken und kühl la­gern. Nach dem Gebrauch sollte die Dose sofort stark verschlossen werden.

Ver­klump­tes Pul­ver ist kein schlechter Indiz und noch ge­niess­bar. Mit einem Mixer können Sie es wieder zu einem sehr feinen Pulver mahlen.

Acerola Pulver und Acerola-Fruchtsaft im Alltag

Ace­ro­la-Pul­ver, das 100%ig aus Frucht­fleisch oder Frucht­saft be­steht, können Sie auch in der Küche gebrauchen.

Acerola Pulver hat wie die Acerola Kirsche selber nicht nur durch seine wert­vol­len In­halts­stof­fe, son­dern durch sei­nen exo­ti­schen und säu­er­li­chen Ge­schmack einen Vorteil. Denn ss eig­net sich hervorragend, um Frucht­säf­te, das Birchermüsli, den Obst­sa­lat, Protein-Shakes und le­cke­re Smoot­hies zu­sätz­lich positiv mit tollen Nährstoffen auf­zu­wer­ten.

Ace­ro­la-Frucht­saft schmeckt be­son­ders gut wenn Sie es mit an­de­ren Säf­ten, wie mit Apfel, Mango, Pfirsich oder Traube mischen und kann ver­wen­det wer­den, um süss­e Spei­sen wie Konfitüre, Ge­lees oder Spei­se­eis einen be­son­de­ren süss-saures Aroma zu geben. Zu empfehlen wären auch Goji-Beeren.

Ace­ro­la-Frucht­saft können Sie auch gebrauchen, um leckere Spei­sen zu aufzupeppen. Mit Acerola-Fruchtsaft können Sie Brot­auf­stri­che kre­ieren und mit Avo­ca­do, Lauch oder Ka­rot­ten kombinieren. In Ihrer hausgemachten To­ma­ten­sauce, die Sie zu Reis- und Nu­del­ge­rich­ten hinzufügen, im scharfen Ge­mü­see­in­topf oder im Curry schmeckt Ace­ro­la-Frucht­saft auch sehr gut. Probieren Sie Acerola-Fruchtsaft mal in der asiatischen Küche.

Be­den­ken Sie aber un­be­dingt, dass die hit­ze­emp­find­li­chen Wirk­stof­fe der Ace­ro­la-Kir­sche nur dann op­ti­mal er­hal­ten blei­ben, wenn sie nicht ge­kocht respektive nicht über 40 Grad er­hitzt wer­den. Dennoch beläuft sich der Vit­amin-C-Ge­halt in Ace­ro­la-Gelee bei einem Frucht­an­teil von 100g immer bei min­des­tens 500mg Vit­amin C.

Möchten Sie wissen, welche Auswirkungen Vitamin C sonst noch hat, dann lesen Sie diese Artikel:

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